VLN-Statistik jetzt komplett ab dem Gründungsjahr 1977

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Lust auf Zahlen? Nordschleifen-Statistik-Experte Jörg Ufer hat tief in den Archiven gekramt, reichlich Material gesichtet, Zeitschriften und Zeitungen gewälzt, Zeitzeugen befragt und Ordner studiert. Herausgekommen ist eine allumfassende Statistik der mehr als vier Jahrzehnte VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Eine große Historie rund um die legendäre Nordschleife angereichert mit unzähligen Titeln, Triumphen und Tragödien. Hinzugefügt zu dem bereits umfangreichen Statistikteil auf www.nuerburgring-langstrecken-serie.de wurden die Jahre 1977 bis 1989. Nun ist die Sache endgültig rund. Ein komplexes Nachschlagewerk, das viele interessante und informative Zahlen beinhaltet.

Das erste der mittlerweile insgesamt 421 Rennen fand am 23. April 1977 statt. Veranstalter war der Auto-Sport-Club Ahrweiler e. V. im ADAC. Die Gesamtsieger hießen letztlich Matthias Schneider und Franz-Rudolf Ubach in einem Ford Escort RS 2000. Getreu dem Motto, gemeinsam sind wir stark, gab es 281 Erfolge eines Duos und 93 Siege eines Trios. Nur 29 Mal gewann ein Solofahrer.

In der ewigen Liste der Klassensieger machte Johannes Scheid nach dem Update einen Satz von Rang acht auf den Platz an der Sonne. Der fünfmalige VLN-Meister war im Zeitraum von 1977 bis 1989 der Pilot, den es zu schlagen galt. 63 seiner insgesamt 131 Erfolge fielen in diesen Zeitraum. Scheid liegt im Gesamtklassement nun zwei Siege vor Volker Strycek. Der Dritte im Bund der Hunderter ist Ralf Schall (102).

Bei den Marken dominierten in den Jahren 1977 bis 1989 VW (397 Siege) und Ford (284). Die mittlerweile klar führenden Hersteller BMW (1934) und Porsche (1208) rangierten damals mit 205 beziehungsweise 181 Erfolgen noch klar dahinter. Einiges zu feiern gab es anno dazumal auch für Fiat (87), Alfa Romeo (81), Autobianchi (65) und Simca (45).

Wer kennt heute noch Brauneiser Renntechnnik, Hahn Sportwagen und Mich Tuning? Das waren in den Anfängen der VLN die erfolgreichsten Teams mit elf, neun und neun Gesamtsiegen. Mittlerweile hat Manthey Racing (52) klar die Pole-Position vor Jürgen Alzen Motorsport (33) und Zakspeed (27) übernommen.

Die meisten Gesamtsiege als Fahrer hatte in den ersten 13 Jahren Edgar Dören mit zwölf. Insgesamt landet der 2004 verstorbene Wuppertaler mit 24 Triumphen auf Rang sechs hinter Arno Klasen, Marc Basseng (beide 26), Ulrich Richter (28), Jürgen Alzen (29) und Olaf Manthey (30).