Dörr Motorsport ist Halbzeit-Meister

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Die aktuellen Tabellenführer im TMG GT86 Cup, Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz von Dörr Motorsport, konnten im 47. ADAC Barbarossapreis mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg ihre Tabellenführung ausbauen und die Halbzeitmeisterschaft im attraktiven Markenpokal der Toyota Motorsport GmbH für sich entscheiden.

Arne Hoffmeister setzte sich früh von seinen Verfolgern ab und konnte seinem Teamkollegen Fabian Wrabetz das Fahrzeug mit einem Vorsprung von rund 2.30 Minuten auf die Kontrahenten übergeben. Dem 25-jährigen Studenten gelang es dann, das Rennen mit einem Abstand von sage und schreibe 4.58,588 Minuten zum zweitplatzierten TMG GT86 Cup-Fahrzeug „heimzufahren“.

Zu Beginn des Rennens lieferte sich das Vater-Sohn-Duo Wolfgang und Kevin Hönscheid vom Team WH Motorsport einen harten aber fairen Zweikampf mit Olivier Muytjens und Bruno Barbaro vom Team AMC Sankt Vith um Platz zwei, den letztendlich das Team AMC Sankt Vith für sich entschied. WH Motorsport kam in der Mercedes Arena von der Strecke ab und musste mit einem leichten Schaden in die Box. „Wir sind froh, dass bei dem leichten Einschlag außer dem Querlenker keine weiteren Komponenten beschädigt wurden. Das Team hat einen tollen Job gemacht und wir konnten relativ schnell wieder raus auf die Strecke. Dass wir aufgrund dessen keine Chancen mehr auf einen Podestplatz hatten, ist natürlich sehr schade,“ berichtet Kevin Hönscheid.

Doch auch das Team AMC Sankt Vith hatte Pech: Aufgrund von Kraftstoffmangel kam das Fahrzeug auf Platz zwei liegend auf der Döttinger Höhe zum Stehen. Fahrer und Teamchef Olivier Muytjens nimmt es mit Humor: „Ein Zuschauer hat mich zur Tankstelle gefahren, so dass ich mit einer nur 35-minütigen Verspätung wieder ins Rennen einsteigen konnte. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an meinen Retter!“

Manuel Amweg und Thomas Lampert mit der Startnummer 533 profitierten und der zweite Platz ging damit an das Toyota Swiss Racing Team.

Als Drittplatzierte kamen Thomas Bolz und Nils Jung, ebenfalls Team Dörr Motorsport, ins Ziel. „Natürlich war bei diesem dritten Platz das Glück etwas auf unserer Seite. Die gute Leistung der Jungs kommt für uns aber nicht überraschend, sondern bestätigt uns in unserer Jugendarbeit,“ freut sich Teamchef Uwe Isert. Sein Gesamtresümee ist positiv: „Der TMG GT86 Cup bietet nicht nur Motorsport zum hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern macht eben auch so richtig Spaß. Auch unseren bisher noch nicht so erfolgreichen Neulingen im Team, Matthias Hauer und Adrian Pretzsch. Ich bin stolz auf die Gesamtleistung unseres Teams − alle haben einen super Job gemacht und jetzt gehen wir mit voller Motivation in die zweite Saisonhälfte.“