Aufholjagd des Haribo Racing Teams blieb unbelohnt

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Der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 mit dem markanten Goldbär war im zweiten VLN-Lauf der Saison 2015 nach Startposition 31 im Rennen zeitweise sogar bis auf die vierte Position nach vorne gefahren. So hatten Uwe Alzen (Betzdorf), Marco Holzer (Lochau) und Norbert Siedler (Österreich) in dem extrem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld bereits einen Platz auf dem Podium im Visier. Doch nach etwa zweieinhalb Stunden musste sich das Team abermals den Tücken der Technik beugen.

Im Zeittraining verhinderte einsetzender Regen eine optimale Ausgangsposition für das Rennen. Der Bonner Rennstall musste dem berüchtigten Eifelwetter Tribut zollen. Das Resultat: lediglich Startposition 31. „An Bestzeiten war bei dem Regen heute nicht zu denken. Wir haben die Zeit auf nasser Strecke aber intensiv genutzt, ein Regensetup für unseren neuen Boliden zu erarbeiten“, erklärte Uwe Alzen.

Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen ging die Mannschaft auf Regenreifen ins Rennen, doch die Strecke trocknete schneller ab als erwartet. Nach nur einer Rennrunde kam Startfahrer Uwe Alzen sogleich an die Box, um auf Slicks zu wechseln. In der Folge blies der Betzdorfer zur Aufholjagd und demonstrierte eindrucksvoll die Performance des AMG-Flügeltürers. Er kämpfte sich innerhalb kürzester Zeit bis auf die achte Position vor. „Das Auto war echt klasse. Es hat richtig Spaß gemacht“, berichtete Uwe Alzen, der in der Folge sogar auf der vierten Position rangierte. Ein Platz auf dem Siegerpodest rückte in greifbare Nähe – doch nach 15 Runden kam völlig unerwartet das vorzeitige Aus.

„Es gibt 1.001 Möglichkeiten auf der Langstrecke auszufallen. Uns traf diesmal in aussichtsreicher Position leider ein Getriebeschaden“, sagte Alzen. „Das ist sehr schade. Für das Team wäre ein Platz auf dem Treppchen bestimmt eine Extra-Portion Motivation für das 24h-Rennen gewesen. Auch wenn es diesmal noch nicht geklappt hat, bin ich trotzdem sehr zuversichtlich für den Langstreckenklassiker. Die Jungs machen echt einen super Job. Der Team-Spirit stimmt hundertprozentig!“