Mit einem dritten Klassenrang startet das Team Raceunion Teichmann Racing powered by SIMFYmusic stark in die neue VLN Saison. Dominik Brinkmann, Felipe Fernández Laser und Markus Palttala konnten den Porsche 911 GT3 Cup nach vier gefahrenen Stunden auf einem Podestplatz ins Ziel bringen. Das Schwesterfahrzeug, der in der Klasse SP7 genannte worldpeace-Porsche von Andy Sammers, Kris Cools und Markus Palttala fiel leider auf aussichtsreicher Position einer unverschuldeten Kollision zum Opfer und konnte das Rennen nicht beenden.
Nach den intensiven Tests bei den Einstellfahrten eine Woche zuvor kam das Team RTR bei strahlendem Sonnenschein voller Vorfreude auf den Saisonstart ins Nürburgring-Fahrerlager. Die Trainingsergebnisse beider eingesetzten Fahrzeuge, einem Porsche 911 GT3 Cup-Renner sowie einem in der Klasse SP7 genannten zweiten Porsche boten einen angenehmen Vorgeschmack auf das bevorstehende Rennen.
Die Besatzung des Cup-Porsche, Markus Palttala, Dominik Brinkmann und Felipe Fernández Laser konnten sich von Beginn an in der Spitzengruppe ihrer Klasse festsetzen. Sowohl Brinkmann, der 2012 den VLN-Titel für sich gewinnen konnte, als auch Laser nahmen zum ersten Mal für RTR in einem Rennen am Steuer Platz. Das Trio harmonierte über die gesamte Renndistanz und gerade die „Neulinge“ zeigten eine äußerst steile Lernkurve. Nach einem vier Stunden andauernden problemlosen Rennen reichte es für Position drei in der Klasse sowie Wertungsgruppe. Mit Gesamtrang 13 ließ der SIMFYmusic-911er eine ganze Reihe leistungsstärkerer GT-Boliden hinter sich.
Der worldpeace-Porsche, pilotiert von Andy Sammers, Kris Cools und Doppelstarter Markus Palttala, konnte sich über die Renndistanz in seiner Klasse Platz um Platz nach vorne kämpfen. Auch hier griffen mit Sammers und Cools zwei neue Piloten ins RTR-Lenkrad und schlugen sich dabei bereits auf den ersten Kilometern sehr gut. So war der Zuffenhausener worldpeace-Rennwagen im letzten Renndrittel bereits auf dem Sprung in Richtung Klassenpodest, als ihn eine Kollision auf dem Grand-Prix Kurs nachhaltig aus dem Rennen riss. Die Ironie an der Situation: Beim Unfallgegner handelte es sich um den Opel Astra OPC, den RTR nach vielen Problemen im Vorjahr schnellstmöglich verkauft hatte. Das RTR-Team entschied den beschädigten Porsche aus Sicherheitsgründen stehen zu lassen. Das worldpeace-Trio sinnt nun beim nächsten Lauf auf Wiedergutmachung.
Insgesamt bot sich dem Team RTR ein durchweg positives Bild und somit ist Teamchef Karl-Heinz Teichmann von der eigenen Konkurrenzfähigkeit in der VLN-Saison 2014 überzeugt: „Wenn man bedenkt, dass heute vier neue Fahrer bei uns Platz genommen haben, können wir sehr zufrieden sein. Ohne Ausnahme kann ich sagen, dass sich alle Piloten schnell an die Situation angepasst haben und im weiteren Verlauf des Rennens immer stärkere Leistungen zeigten. Ich bin mir sicher, dass wir nach einer weiteren kurzen Eingewöhnungsphase von einem Rennen, mit beiden Besatzungen dauerhaft ganz vorne mit dabei sein werden.“













