Mit dem zweiten Klassensieg in dieser Saison hat das Bonk-motorsport-Team nach hartem Zweikämpf den angestrebten Sieg errungen. Mit Mario Merten / Wolf Silvester auf dem Bonk-BMW M3 hat Teamchef Michael Bonk zwei meisterschaftsfähige Piloten in der Erfolgs-Spur. Beim fünften Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring kehrte das Team aus Münster-Nienberge mit einem großen Siegerpokal vom Nürburgring zurück.
Auf dem Bonk-BMW M3 gelang Mario Merten schon im Qualifikations-Training ein toller Streich. Er lieferte mit der schnellsten Runde in der Klasse V5 die perfekte Vorlage für das Rennen. Und auch als Startfahrer konnte der Nürburger seine ganze Routine ausspielen und als Führender in die erste Kurve einbiegen. In seinem acht Runden dauernden Turn blieb er dabei konstant an der Spitze.
Zu diesem Zeitpunkt funktionierte die Servolenkung allerdings nicht mehr richtig. Dadurch änderte Teamchef Michael Bonk sofort die Renn-Strategie, um die Fahrer zu schonen. Wolf Silvester startete zum zweiten Turn nach dem ersten Tankstopp schon nach insgesamt acht Runden. Für den Nürnberger Wolf Silvester war zu diesem Zeitpunkt ohne Problem möglich, den ersten Platz zu halten. Auch er hat jahrelange Erfahrung und ist ein abgeklärter Rennfahrer. Allerdings gelang es den beiden Piloten nicht, sich nennenswert von den Verfolgerteams abzusetzen.
Nach weiteren acht Runden und Platz eins, übergab Silvester nach dem planmäßigen Tankstopp erneut an Merten. Und dann überschlugen sich die Ereignisse. Ein aufkommendes Unwetter preschte heran und in der 21. Runde versagte das BMW-M3-Getriebe. Es blieb nur noch der fünfte Gang und die ca. 25 Sekunden Vorsprung hätten nie und nimmer gereicht, um die Führung für die letzten drei Runden zu verteidigen. Glück im Unglück – ein Wolkenbruch mit heftigem Regen sorgte für einen sofortigen Rennabbruch, da innerhalb von Sekunden viele Fahrzeuge von der Strecke gerutscht waren. Die Rennleitung wertete nach 3:21 Stunden die 20.Runde, und verhalf damit dem Bonk-Team zum überaus verdienten Klassensieg an diesem Tag.
Auf dem Bonk-BMW 318ti starteten am vergangenen Samstag Axel Burghardt/Andreas Möntmann/Jens Moetefindt. Auf dem hervorragend vorbereiteten 318er war das Trio zu Beginn gut unterwegs. Aber eine kleine Unachtsamkeit des Fahrers und ein selbst verursachter Schaltfehler zerstörte in Runde sieben den Motor. Das bedeutete das frühzeitige Aus.
Das Fahrerduo Stefan Aust/ Detlef Hirsch musste den Bonk-M3 am vergangenen Wochenende schon nach der Test- und Einstellfahrt abstellen . Ungewöhnliche Motorgeräusche veranlassten Teamchef Michael Bonk zur größten Vorsicht. Und da die Geräusche nicht kurzfristig zu diagnostizieren waren, konnten Aust/Hirsch am Samstag nicht zum Qualifikationstraining antreten.













