„In den letzten Jahren hat vor allem unser aktuelles Modell des Seat Leon Supercopa bewiesen, dass er eines der attraktivsten Fahrzeuge für die Nürburgring-Nordschleife ist.“ Oliver Schielein, Motorsportleiter bei Seat Deutschland bringt es auf den Punkt, „wir konnten uns in der größten und wichtigsten Breitensportserie der Welt etablieren und auch wichtige Erfolge einfahren.“ Unter anderem erreichte der schnellste Seat Leon Supercopa beim 24-Stunden-Rennen 2008 Rang drei in der starken Klasse SP3T und Platz 16 im Gesamtklassement. In der VLN-Langstreckenmeisterschaft sind die Seat in dem 200 Auto fassenden Feld ständig unter den Top 30 zu finden.
Neben dem Seat Leon Supercopa ist der Einsatz bei der Langstrecke das zweite große Motorsportstandbein von Seat, das die Spanier 2009 weiter ausbauen wollen. Deshalb wird Seat die Partnerschaft mit der VLN auch im nächsten Jahr fortführen. Nach der Übergangssaison 2008 mit den älteren und jüngeren Seat Leon werden 2009 nur noch die neueren Typen von Baujahr 2006 bis 2008 startberechtigt sein. Damit sind die jüngsten Modelle aus dem Supercopa ebenfalls dabei. „Wir müssen die Feinheiten des Reglements jetzt noch abstimmen, aber es dürfen alle erhältlichen Getriebevarianten und Bodykits zum Einsatz kommen“, verriet Schielein.
Damit wird es 2009 wieder eine einzige Wertung geben. In diesem Jahr war das aufgrund der Leistungsunterschiede zwischen älteren und jüngeren Fahrzeugen nicht möglich. Und noch eine Neuerung ist geplant: „Wir werden in der nächsten Saison pro Rennen Preisgelder an die ersten Drei auszahlen.“ Siegen soll sich in der Seat Langstrecken Challenge dann auch finanziell lohnen. Die Höhe der Prämien wird in Kürze zusammen mit dem kompletten Reglement veröffentlicht. Schielein ist jetzt schon eins besonders wichtig: „Neben der Einschreibung zur Langstreckenmeisterschaft müssen sich alle unsere Teilnehmer auch bei Seat Motorsport einschreiben.“ Da dies für die Piloten kostenlos ist, sollte die Unterschrift für keinen Fahrer ein Problem sein.












