Mit Platz zwei in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endete für Christopher Mies eine tolle Saison im Motorsport. Der Heiligenhauser eilte dabei von Erfolg zu Erfolg…
Auch beim Finale der diesjährigen BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, konnte der 19-Jährige abermals überzeugen. Nach dem Meisterschaftsgewinn in der ADAC Procar und dem gleichzeitigen Sieg in der Rookie-Wertung, ging es auf der Nordschleife des Nürburgrings erneut um eine wichtige Entscheidung.
Am Ende konnte der rhino’s junior squad-Pilot Platz zwei auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife und damit auch Platz zwei im Ford Sportpokal gewinnen.
“Natürlich hätte ich zum Schluß nochmals gerne gewonnen, doch es fehlten am Ende ein paar Punkte im Ford Sportpokal…“ Aber darüber ärgerte sich der schnelle Youngster im Ford Fiesta ST nicht, denn auch so überzeugte er seine Fans. Insider sagen ihm eine glänzende Karriere im Motorsport voraus.
Spannend war der letzte Lauf bei regnerischen Bedingungen allemal. Christopher Mies startet im Team von rhino’s Leipert mit zwei Ford Fiesta ST. Im Auto mit der Startnummer 395 ging Christopher Mies mit seinem Stammpartner Mareks Stolcermanis ins Rennen. Marcel Leipert und Mies bildeten ein weiteres Team im Fiesta mit der Nummer 397.
Nachdem der Youngster den Start im einen Auto (#397) übernommen hatte, stieg er nach Hälfte der 4 Stunden-Distanz auf das andere Auto um. Von Platz drei ging es mit einem Rückstand von 2,4 Minuten an die Verfolgung der vor ihm platzierten Kontrahenten. Und was niemand mehr zu hoffen wagte, trat ein. Buchstäblich in letzter Sekunde überholte Christopher Mies den Zweitplatzierten und holte sich damit selber Platz zwei in der Klasse SP2. „Ich habe Andrij Kruglik in der letzten Runde vor mir sehen können. Im Streckenabschnitt Döttinger Höhe konnte ich mich ransaugen und dann in der letzten Schikane tatsächlich vorbeiziehen. Das war ein irres Rennen“, so der Fiesta-Pilot nach dem Rennen bei dem er 40 bis 45 Sekunden pro Runde schneller war als Marcel Leipert und knapp 60 Sekunden pro Runde schneller als Mareks Stolcermanis.
Da Kruglik aber noch Platz drei, vor dem zweiten rhino’s Leipert-Fiesta, für den Sieg im Ford Sportpokal reichte, lag er am Ende knapp vor Christopher Mies. Auch weil der Ukrainer noch eine Woche zuvor in einem anderen Rennen zusätzlich startete und sich dort nötige Punkte holte. „Ohne dieses zusätzliche Rennen hätte es für ihn nicht gereicht“, erklärte Vater Peter Mies, der aber ebenfalls stolz auf die Leistung seines Sohnes war: „Wenn uns das vor der Saison jemand gesagt hätte, das wir so viel Erfolg haben werden, hätten wir das wahrscheinlich gerne gehofft, aber nicht richtig geglaubt. Es waren unbeschreibliche Rennen, die mit der Spannung jetzt zum Schluß nochmals ihren Höhepunkt gefunden haben.“
Nun gibt es erst einmal die verdiente Winterpause, in der man sich Gedanken zur Saison 2009 machen wird.












