Fahrerwechsel verhinderte möglichen Klassensieg

Das Finale der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring endete für das Pink Power Taunus Racing Team zwar nicht mit dem erhofften Klassensieg, von Enttäuschung war mit Rang zwei unter drei Autos in der seriennahen Klasse V 3 bis zwei Liter Hubraum allerdings auch nichts zu spüren.

Zumindest während des Zeittrainings zur „BFGoodrich Trophy“ am Sonntagmorgen war die Truppe aus Schmitten mit dem Fahrertrio Ludger Henrich/Jürgen Schulten/Helmut H. Engelbracht (Schmitten/Hamminkeln/Rheurdt) auf dem Opel Astra im Regen mit 12, 12 Minuten, gefahren von Schulten, auf der 24, 3 Kilometer langen Kombination GP- Strecke und Nordschleife der Klassenprimus.
„Klassenkamerad“ Michael Bohrer (Merzig) lag im Peugeot 206 als Solostarter elf Sekunden zurück.

Der als Regenspezialist bekannte Schulten lieferte sich zu Beginn des Rennens mit 114 Teams über vier Stunden ein beinhartes Duell mit Bohrer, war aber nach dem Fahrerwechsel durch Henrich skeptisch hinsichtlich eines möglichen Klassensieges. „Im Training lief es mit den angefahrenen Reifen optimal, mit den Neureifen im Rennen jetzt weniger, warum auch immer. Da ging es auch schon mal quer dahin“.

Auch Henrich gab alles, musste den Astra aber regelbedingt (sind drei Fahrer genannt, müssen auch alle fahren) an Engelbracht übergeben, der den Fronttriebler auf den zweiten Platz in der Klasse und 49. Gesamtrang brachte. Der Saarländer hingegen konnte dank des eingesparten Fahrerwechsels Zeit und mit Rang 46 somit die Klasse gewinnen.