Im Honda Sport Pokal holten Andreas Mäder/Reinhold Renger (Honda S2000, Großkugel/Rothenburg) einen weiteren Tagessieg. Vier Honda S2000 und ein Honda Civic Type R gingen beim neunten Lauf des Sport Pokals an den Start. Den Teams von Walter Nawotka/Gerd Grundmann (Honda S2000, Cuxhaven) und Meik Utsch/Stefan Schlesack (Honda Civic Type R, Siegen/Remscheid) gelang in der Klasse SP4 ein Doppelerfolg.
Es war kalt in der Eifel. Am Morgen lag zudem Nebel über dem Nürburgring und die Strecke war feucht. Trotzdem begann das Training pünktlich. Doch zu Beginn verhinderten gelbe Flaggen wegen des Nebels im Start-und-Zielbereich eine Zeitenjagd. Nachdem die Bedingungen sich verbessert hatten, blieben den Teams noch 60 Minuten zur Ermittlung der Startaufstellung. Wolfgang Weber/Matthias Holle (Honda S2000, Vilshofen/Diez) legten erwartungsgemäß im Training die schnellste Rundenzeit vor. Dahinter folgten S2000-Teams Markus Fugel/Steve Kirsch (Chemnitz/Hohenstein) und Mäder/Renger.
Bis zum Start war die Strecke abgetrocknet. Der Honda S2000 von Holle/Weber ging sofort in Führung, die er in der Folge ausbaute, bis ein Motorschaden das Team vorzeitig stoppte. Teamchef Holle nach dem erneuten Ausfall: „Das ist sicherlich nicht unsere Saison.“ Fu-gel/Kirsch verloren alle Siegeschancen, als sie auf einer Ölspur ins Kiesbett rodelten. Kirsch: „Ich hatte keine Chance, den Ausritt zu vermeiden. Das Ganze hat uns eine Runde gekostet.“ Danach war der Weg frei für Mäder/Renger, die auf Gesamtrang 29 fuhren und in der stark besetzten Zweiliterklasse Platz zwei belegten. Mäder: „Wie immer eine problemlose Fahrt, mehr war nicht möglich.“ Fugel/Kirsch schafften mit dem beschädigten Honda – nach dem Ausritt fehlte die Frontschürze – immerhin noch Rang drei in der Klasse. Fugel: „Ich hätte nicht gedacht, dass das Auto ohne die Schürze so schwer zu fahren ist.“
Nawotka/Grundmann feierten an diesem Tag mit ihrem Honda S2000 den ersten Klassensieg in der Langstreckenmeisterschaft. Nach einem fehlerfreien Rennen lagen sie in der SP4-Klasse vorn. Nawotka: „Endlich hat es einmal geklappt. Wir sind richtig happy.“ Grundmann pflichtete bei: „Nach so vielen Anläufen hatten wir auch einmal das notwendige Glück.“ Platz zwei in dieser Klasse ging ebenfalls an ein Honda-Team. Utsch/Schlesack rutschen zwar auf der gleichen Ölspur wie Fugel/Kirsch aus, konnten aber anschließend den Honda Civic von Fleper Motorsport problemlos ins Ziel bringen. Torsten Platz/Karl Pflanz/Charles Kauffman (Honda S2000, Solingen/Schorn-dorf/Luxemburg) verloren viel Zeit, als sie in der Einführungsrunde auf der Strecke ein Rad verloren. Nach der Reparatur schaffte es das Team aber immerhin noch, das Rennen zu Ende zu fahren.












