Pole und starker Rennbeginn bleibt unbelohnt

„Es hatte einfach nicht sollen sein“, so Christopher Gerhard, nach dem vorletzten Rennen dieser Saison. Dabei sah es im morgendlichen Zeittraining gar nicht so schlecht aus. Zusammen mit Csaba Walter, der seinen Einstand im Porsche 997 GT3 Cup gab, umrundete man die 24,433 km lange, in vielen Abschnitten sehr feuchte Strecke, mit einer Zeit von 10:13,140 Minuten. Neben dem elften Gesamtrang bedeute dies gleichzeitig auch den ersten Startplatz in der stark besetzten Porsche-Cup-Klasse (Cup 3b), womit man eine mehr als achtbare Ausgangsposition für das vierstündige Rennen erreichen konnte.

„Besser hätte es fast nicht laufen können. Wir sind super glücklich mit dem Trainingsergebnis. Csaba kam auf Anhieb gut mit dem Fahrzeug zurecht und ist diese Runde auch gefahren. Zugegeben haben wir dabei auch Glück gehabt, da wir ganz knapp vor dem Fallen der Schwarz-weiß karierten Flagge auf unsere letzte schnelle Runde gegangen sind und der Rest der Cup Klasse bei abtrocknender Strecke nicht mehr kontern konnte oder vielleicht auch wollte. Ein perfektes Timing und eine sehr gute Fahrt von Csaba“, erklärte Gerhard anschließend.

Wie spannend und zugleich dicht die Porsche Cup Klasse in diesem Jahr zusammen gerückt ist, wurde dann eindrucksvoll in den ersten Rennrunden deutlich, gingen die beiden Manthey-Porsche von Menzel und Gindorf und der Maxicard-Porsche mit Gerhard am Steuer am Ende der dritten Runde zu dritt in weniger als einer Sekunde!!! über die Start-Ziel-Linie. Weitere zwei Sekunden dahinter Althoff in einem weiteren 997 Cup. Eine eindrucksvolle Show, die sowohl den angereisten Fans als auch den Protagonisten bereits in der Anfangsphase sichtlich Spaß gemacht hat.

Doch in der vierten Rennrunde musste Gerhard nach einem Überrundungsunfall kurz hinter dem Streckenabschnitt Adenauer Forst den Maxicard-Porsche abstellen und der Kampf um die führende Position in der Porsche-Cup-Klasse war vorbei.

„Wenn ich mir das Rennergebnis so ansehe, schmerzt dieser Ausfall gleich doppelt. So sind die Cup-Porsche, mit denen ich mich in der Anfangsphase duelliert habe auf den Plätzen fünf und sechs im Gesamtklassement eingelaufen. Nach Csabas sehr gutem Qualifying wären wir als Fahrerpaarung wahrscheinlich schneller gewesen…“, so Gerhard weiter.