Dreifach-Erfolg für Honda auf dem Nürbugring

Beim achten Rennen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring gelang den drei schnellsten Honda S2000 aus dem Honda Sport Pokal ein überzeugender Dreifach-Erfolg in der stark umkämpften Zweiliter-Klasse. Wolfgang Weber (Vilshofen) siegte vor Andreas Mäder/Reinhold Renger (Großkugel/Rothenburg) und Markus Fugel/Steve Kirsch (Chemnitz/Hohenstein). Tagessieger Weber fuhr diesmal allein, da Partner Matthias Holle (Diez) aus gesundheitlichen Gründen passen musste.
Insgesamt sechs Honda S2000 und ein Honda Civic Type R waren beim achten Lauf des Honda Sport Pokals am Start. Es war ein herrlicher Herbsttag in der Eifel mit guten Bedingungen. Der Renntag der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring begann allerdings mit erheblicher Verspätung. Die Sonne brauchte bis gegen 11.30 Uhr, um durch den dicken Nebel zu dringen, der ein Fahren zuvor verhindert hatte. Das Warten brachte natürlich die Zeitplan gehörig durcheinander. Schließlich wurde nur noch eine Stunde trainiert und das Rennen auf die Distanz von 185 Minuten verkürzt.

Weber gelang mit seinem Honda S2000 bereits im Training überlegen die schnellste Runde. Mit 9.17,324 Minuten lag er deutlich vor Fugel/Kirsch mit 9.27,774 Minuten und Mäder/Renger 9.37,705 Minuten. Direkt nach dem Start übernahm Weber die Führung, die er kontinuierlich ausbaute und bis in Ziel behielt. Selbst ein Reifenschaden kurz vor Schluss konnte den Sieg nicht mehr gefährden. Weber glücklich im Ziel: „Endlich sind wir in dieser Saison ins Ziel gekommen und haben gewonnen. Dass das Auto schnell ist, wussten wir ja ohnehin.“

Hinter dem souveränen Sieger boten Renger und Kirsch zunächst einen packenden Zweikampf um den Ehrenplatz, der erst nach dem Fahrerwechsel entschieden wurde. Im Ziel lagen Mäder/Renger knapp vor Fugel/Kirsch. Mäder, der auch seinen vorläufigen Podiumsplatz in der Langstreckenmeis-terschafts-Gesamtwertung halten konnte: „Das Auto lief wie immer problemlos, aber Weber war für uns heute einfach zu schnell.“ Auch Fugel war zufrieden: „Das Ergebnis geht in Ordnung, wir können mit Platz drei leben. Wir hatten einige kleinere Probleme mit dem vierten Gang, der ab und zu herausgesprungen ist.“

In der Klasse SP4 konnte Honda an diesem Tag einen weiteren Erfolg verbuchen. Hier siegte der Honda S2000 von Christoph Koslowski/Eckhard Geulen (Wuppertal/Bonn) nach konstanter Fahrt. Trotz einiger technischer Schwierigkeiten belegten der Honda Civic Type R von Herbert von Danwitz/Meik Utsch (Tönisvorst/Siegen) und der Honda S2000 von Walter Nawotka/Gerd Grundmann (Cuxhaven) noch die Plätze drei und vier in der SP4-Klasse. Torsten Platz/Karl Pflanz/Charles Kauffman (Honda S2000, Solingen/Schorndorf/Luxemburg) schieden aus. Teamchef Thomas Peipelmann: „Ärgerlich, in der letzten Runde hat die Benzinpumpe gestreikt.“