Das Rennwochenende begann für das Team Obermann Racing am Freitagmorgen mit Getriebeabstimmungsfahrten auf der Nürburgring Grand Prix-Strecke. Nachdem Willi Obermann und Hanspeter Strehler das Auto getestet und für perfekt befunden haben, konnte sich der neu hinzugekommene Fahrer für das 6h-Rennen, Dr. Joachim Steidel, in das Auto setzen und seine Informationsrunden drehen. Da alles perfekt lief, entschied man die Test- und Einstellfahrten auszulassen und so das Auto keinem unnötigen Risiko auszusetzen.
Am Samstagmorgen startete dann Willi Obermann mit dem Qualifying und übergab nach einer schnellen zweiten Runde das Auto an Hanspeter Strehler und Joachim Steidel. Am Ende des Qualifyings reichte Obermanns Zeit für den guten 3. Startplatz in der Klasse SP5.
Im Rennen übernahm der Routinier Obermann den Startturn auf Slicks, obwohl die Strecke noch recht feucht war. Man war bereit ein Risiko zu nehmen, da man davon ausging, dass die Strecke bald abtrocknen könnte. Dies erwies sich später auch als richtig. Willi Obermann fuhr einen souveränen Startturn und übergab nach 12 Rennrunden an Platz 3 liegend das Auto an HP. Strehler. Strehler fuhr zum zweiten Mal 12 Runden am Stück und konnte diesmal alle Runden konstant und ansprechend schnell fahren. Dies obwohl in den Runden 13-25 viel Schrott auf der Strecke entstand. Strehler übergab nach einem fehlerfreien Stint auf Platz 3 liegend das Auto an Dr. Joachim Steidel. Nachdem die Start-Nr. 190 ausgefallen war, fand man sich nach 4 Stunden und 30 Minuten auf Platz 2 liegend mit einem Vorsprung von 6 Minuten auf den Drittplatzierten in der SP5. \“Doc\“ Joachim Steidel schien jedoch nicht seinen schnellsten Tag erwischt zu haben und verlor schon bald die 6 Minuten und man war an 3. Position. Wenige Runden später hatte man weitere Minuten verloren und wurde wiederum überholt und war am Schluss des Rennens auf dem undankbaren 4. Platz.
Willi Obermann: \“Unfassbar, dass wir diesen sichergeglaubten 2. Platz noch gegen den vierten eintauschen mussten! Das Team, Hanspeter und ich haben einen guten Job abgeliefert, soweit hat das Rennen richtig Spass gemacht.\“
Hanspeter Strehler: \“Schade für die gute Platzierung, aber that\’s racing. Ich konnte weitere Erfahrung mit dem Auto sammeln, diesmal auch im Nassen und das tat gut. Willi und ich sind einfach ein tolles Gespann und passen super zusammen! Ein grosser Dank geht auch an das ganze Team! Ich fühle mich schon richtig daheim, so als hätte es nie was anderes gegeben. \“












