Rapper mit Raps-Power: Smudo, motorsportbegeistertes Mitglied der Band „Die Fantastischen Vier“, feierte am vergangenen Wochenende beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen mit seinem Team Four Motors den Klassensieg in der SP10-Kategorie für Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen und bis 2 Liter Hubraum, den sogenannten VLN-Specials. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Lutz Wolzenburg und Thomas von Löwis setzte sich der Musiker beim sechsten von neun Läufen zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2008 am Steuer seines mit Biodiesel betriebenen Volkswagen New Beetle gegen neun Konkurrenten durch. Bei extrem schwierigen Witterungsbedingungen konnte sich das Trio auch auf die Qualitäten seiner BFGoodrich Rennreifen verlassen.
„Ernten, was wir säen“: Den Titel eines der Songs des aktuellen Albums seiner Band „Fanta 4“ konnte Smudo am vergangenen Wochenende in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring eindrucksvoll in die Tat umsetzen. Beim absoluten Saisonhighlight des populären Championats, dem 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, feierte der 40-Jährige nach verschiedenen Rückschlägen im bisherigen Saisonverlauf den ersten Klassensieg für den Biodiesel-Volkswagen New Beetle des Teams Four Motors in der Kategorie SP10. „Fantastisch, das darf nicht wahr sein“, sprudelte es aus dem Wahl-Hamburger heraus. Auch seinen beiden Teamkollegen Lutz Wolzenburg und Thomas von Löwis stand die Erleichterung nach sechs teilweise hochdramatischen Stunden ins Gesicht geschrieben.
Wechselhafte Witterungsbedingungen hatten den Schwierigkeitsgrad beim Saisonhighlight zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2008 zusätzlich erhöht. Bester Beweis: Nur 133 der 207 gestarteten Teams sahen nach sechs Stunden die Zielflagge. Unmittelbar vor dem Start setzte in einigen Passagen der Nürburgring-Nordschleife zum Teil heftiger Regen ein, während über anderen Streckenabschnitten die Sonne schien. Im Gegensatz zu vielen seiner Konkurrenten entschied sich Startfahrer Smudo für profillose Slicks – und lag damit genau richtig. Während viele Teams, die auf Regenpneus gesetzt hatten, bereits nach der ersten Runde zum Reifenwechsel die Box ansteuerten, konnte der „Fanta 4“-Frontmann die Vorteile seiner BFGoodrich g-Force Profiler voll ausspielen. Als er nach rund zwei Stunden das Steuer des Biodiesel-Beetle an Lutz Wolzenburg übergab, hatten sich die Streckenbedingungen nicht wesentlich verbessert – eher im Gegenteil. Doch mit all seiner Erfahrung steuerte der Routinier aus Bad Laasphe den rund 240 PS starken Fronttriebler sicher durch die „Grüne Hölle“. Die Nerven seines Teamchefs und Fahrerkollegen Thomas von Löwis konnte er dabei aber nur bedingt beruhigen. „In den knapp zwei Stunden bin ich an der Boxenmauer um Jahre gealtert“, gestand der ehemalige DTM-Pilot, dem schließlich die Ehre zufiel, als Schlussfahrer den Klassensieg unter Dach und Fach zu bringen.












