Schubert Motorsport mit Rekordrunde und Klassensieg

Mit einer Rekordrunde für 2,0 Liter-Fahrzeuge auf der Nordschleife begann der 5. Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife des Nürburgrings am 5. Juli 2008. Und mit dem Klassensieg und großen Meisterschaftschancen endete der Tag für Schubert Motorsport.

Das Oscherslebener Team ging diesmal mit zwei BMW-Fahrzeugen an den Start auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife. Im BMW 320d mit der Startnummer 444 saß das Trio Stian Sorlie (Norwegen), Peter Posavac (Essen) und Jörg Viebahn (Engelskirchen) im Cockpit. Ziel in der Klasse SP10 war der Klassensieg, da Peter Posavac noch gute Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft hat. Doch dazu setzte man sich noch ein weiteres Ziel: Zum ersten Mal mit einem 2,0 Liter-Fahrzeug die Schallgrenze von 9:00 Minuten zu unterbieten!

Und Stian Sorlie erwischte tatsächlich die perfekte Runde. Am Ende stand auf dem Zeitenmonitor 8:59,721 Minuten: „Heute morgen hieß es Maximum Attack“, so der Norweger. „Und wir haben diesen wichtigen Schritt geschafft. Es waren perfekte Bedingungen, obwohl ich einmal kurz mit zwei Reifen im Gras war und dabei ca. 2/10 Sekunden verlor.“

Nach dem Start von Jörg Viebahn fuhr er die schnellste Rennrunde mit dem BMW 320d in diesem Jahr, einen überragenden Stint und zeigte dabei seine hervorragende Streckenkenntnis. Dann übergab der Engelskirchener den BMW 320d an Peter Posavac. Der Essener hatte ebenfalls keinerlei Probleme wenngleich er vier Runden von einem BMW M3 aufgehalten wurde. Gerade für Posavac war der Erfolg, den Stian Sorlie dann mit der Zieldurchfahrt nach vier Stunden perfekt machte, wichtig für die Meisterschaftswertung, in der er nun auf Platz zwei liegt!

Stefan Wendl von Schubert Motorsport war nach dem Rennen sichtlich erfreut: „Wir haben es zwar vorher mit der Rekordrunde angekündigt, aber man weiß ja nie, ob alles klappt. BMW, Reifen und Fahrwerk waren heute hervorragend aufeinander abgestimmt. Gerade die speziell von Dunlop für den Diesel entwickelten Reifen waren ein Garant für die Zeit.“

Dunlop Marketing Leiter Dieter Seibert: „Eine tolle Leistung und der Beweis für ein perfektes Paket aus Fahrer, Fahrzeug und Reifen. Gratulation.“

Das zweite Fahrzeug, der BMW 120 Diesel mit der Startnummer #446 sah leider keine Zielflagge. Das Trio Andreas Winkler, Emin Akata und Jürgen Dienstühler hatten bei Rennhalbzeit einen Ausfall zu verkraften. Nach dem Start von Andreas Winkler übergab er an Jürgen Dienstühler, der im Streckenabschnitt „Schwalbenschwanz“ auf Platz zwei liegend einen Unfall hatte.