Sechs Honda S2000 standen beim sechsten Lauf des Honda Sport Pokals, der im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ausgetragen wird, in der Eifel am Start. Erneut ging der Tagessieg an Andreas Mäder/Reinhold Renger (Honda S2000, Großkugel/Rothenburg), die aber lange Zeit einen harten Kampf mit Markus Fugel/Steve Kirsch (Honda S2000, Chemnitz/Hohenstein) ausfochten.
Sommerliches Wetter sorgte am Rennsamstag für ideale Rennbedingungen auf dem Nürburgring. Der schnellste Honda S2000 im Training war diesmal der von Mäder Motorsport. Mit einer Rundenzeit von 9.27,282 Minuten lag das Duo knapp vor Fugel/Kirsch. Mathol-Racing mit Matthias Holle/Wolfgang Weber (Diez/Vilshofen) kamen nur auf Rang drei. Teamchef Holle: „Wir sind zu spät herausgefahren und konnten zum Schluss keine schnelle Runde mehr fahren.“
Im Rennen übernahmen Holle/Weber aber schnell das Kommando und bauten konsequent ihre Führung aus. Dahinter lieferten sich Mäder/Renger und Fugel/Kirsch rundenlang ein spannendes Duell. Mehrfach wechselte die Führung, bis sich Mäder/Renger endgültig durchsetzten. Renger: „Ein toller Kampf, der stets fair war. So macht Motorsport Spaß.“ Kirsch: „Das war große Klasse. Ich habe alles gegeben.“
Nachdem Holle/Weber in der Schlussphase mit Motorsproblemen ausgefallen waren, lagen Mäder/Renger knapp vor Fugel/Kirsch vorn. Im Ziel belegte der Honda S2000 Platz 25 in der Gesamtwertung. Mäder: „Ein schönes Rennen, bei dem wir heute wirklich kämpfen mussten.“ In der Klasse SP3 reichte es nur zu Rang drei, da diesmal der Kissling-Opel und ein Volvo schneller waren. Platz vier für Fugel/Kirsch. Fugel: „Wir haben den Abstand zur Spitze deutlich verringert, aber noch fehlt ein wenig. Daran arbeiten wir hart weiter.“
In der Klasse SP4 schafften die beiden Honda S2000 mit Walter Natotka (Cuxhaven), der diesmal alleine unterwegs war, und Christoph Koslowski/Ekhard Geulen (Wuppertal/Bonn) die Plätze zwei und drei.
Das Team Torsten Platz/Charles Kauffman/Patrick Wilwert (Honda S2000, Solingen/Luxemburg/Luxemburg) musste mit technischen Problemen vorzeitig aufgeben.












