Nach dem das Team Lenzen in der Klasse V3 der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, bereits mit dem Fahrerduo Michael Bohrer und Stefan Jäger sich über die erste Startposition und schnellste Rennrunde freuen konnte, machten sie beim zweiten Lauf den Hattrick Perfekt. Das Team konnte sich über die erste Startposition, die schnellste Rennrunde und den überlegenen Sieg in der Klasse freuen.
Das Pech vom Saisonauftakt war vergessen. „Wir haben im Winter die Klasse gewechselt und starten nun unter einem anderen Regelwerk. Dies besagt das wir über 100 Kilogramm zusätzliches Gewicht im Fahrzeug haben müssen. Doch leider fehlte uns die Zeit dies vor der Saison auszutesten. Somit wurden wir auf Grund dessen von einem Defekt heimgesucht. Dennoch haben wir gesehen das wir von unseren Rundenzeiten zu den Favoriten zählen“, so Teamchef Mike Lenzen.
Am Samstagmorgen ging es dann für die 230 Fahrzeuge zur Zeitenjagd durch die Legendäre Nordschleife. Michael Bohrer`s Teamkollege Stefan Jäger ging als erstes mit dem Lenzen Peugeot 206 RC auf die Strecke. Und es zeichnete sich schon ab das der Neuling im Team bereits von Runde zu Runde besser mit dem Fahrzeug klar kommt. In der zweiten Hälfte des Zeittrainings setzte sich dann Bohrer hinter das Steuer und fuhr bereits in seiner ersten fliegenden Runde die erste Startposition in seiner Klasse V3 für 2Liter Serienfahrzeuge heraus. Damit war das Training schon die beste Voraussetzung für das Rennen und bestätigte somit die Favoritenrolle.
Startfahrer Stefan Jäger konnte im Rennen zunächst die gute Ausgangsposition nicht nutzen, den er blieb im dichten Verkehr der Fahrzeuge aus anderen gestarteten Klassen hängen. Somit konnte zunächst das Fahrertrio Henning Roland, Henning Ulrich und Schulte Thomas in Führung gehen. Stefan Jäger verteidigte den zweiten Rang gegen Hanitzsch Dietmar und Weber Daniel und konnte sich nach wenigen Runden von ihnen absetzen. Doch der Opel Astra von Henning war bereits weit nach vorne enteilt als es zum ersten Boxenstop und Fahrerwechsel kam. Allerdings zeigte das Team eine wahre Meisterleistung als der Tankplatz durch ein anderes Fahrzeug blockiert war. Innerhalb von wenigen Sekunden wurde ein neuer Platz für den Boxenstop gefunden und das alles während Stefan Jäger bereits in der Einfahrt zur Boxengasse war. Michael Bohrer übernahm dann das Steuer und fuhr die verbleibende Renndistanz von zwei Stunden und 40 Minuten des 4h-Rennens. Als Bohrer dann zum ersten Mal wieder an Start und Ziel vorbei kam war klar dass der perfekte Boxenstop bereits den Abstand zu den Führenden um 15 Sekunden vermindern konnte. Schon drei Runden später kam es zum harten Zweikampf um die Spitze. Immer wieder sah man den Peugeot recht und links herauszacken um vorbei zugehen. Doch der Führende versuchte alles um den Positionswechsel zu verhindern. Doch beim Anbremsen zu Arembergkurve konnte sich der Saarländer Michael Bohrer durchsetzen und bestätigte gleich seine Führungsposition mit der schnellsten Rennrunde.
Der Vorsprung wurde anschließend von Runde zu Runde größer. Als dann beim zweiten Tankstopp klar wurde das der zweit Platzierte Opel Astra Probleme mit der Technik bekommt, nahm Bohrer etwas Geschwindigkeit heraus und brachte das Fahrzeug sicher ins Ziel. Nach 560 Kilometern Renndistanz und knapp 4 Stunden Fahrzeit durfte das Team sich über den Klassensieg freuen und hatte an der Boxenmauer allen Grund zum jubeln.












