Starker Saisonauftakt für das Team Scheid Motorsport mit den Fahrern Oliver Kainz / Willie Moore und Andreas Teichmann mit Gesamtrang fünf.
Im Training zum ersten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2008 galt es für die neuen Fahrer Andreas Teichmann und Willie Moore zunächst einmal, weitere Runden im Eifelblitz zu drehen, um sich auch bei starkem Verkehr rund um die Nordschleife an den 500 PS starken BMW M3 GTS zu gewöhnen.
Nach einer fast zweistündigen Unterbrechung des Trainings durch einen Unfall galt es dann für Oliver Kainz, den Eifelblitz mit einer guten Rundenzeit möglichst in den Top 10 zu platzieren. Allerdings machten der sehr starke Verkehr und viele unfallbedingte Gelbphasen dieses Ansinnen unmöglich. Mit einer Rundenzeit von 08:54 Minuten sprang am Ende nur Trainingsplatz 20 für das Scheid-Team heraus. „Aber es ging bei diesem Verkehr wirklich nicht schneller“, ärgerte sich Oliver Kainz nach dem Training. „Dauernd musste ich vom Gas, von der Ideallinie runter, stark abbremsen, so dass ich nur mit viel Gewalt schneller hätte fahren können. Das Auto ist sicherlich deutlich besser, als Platz 20 es ausdrückt.“
Und im Rennen konnte Startfahrer Oliver Kainz diese Aussage auch schnell bestätigen. Bereits in der Startrunde machte Oliver Kainz neun Plätze gut und kam als Elfter aus der ersten Runde zurück. In Runde 2 konnte er dann weitere zwei Plätze gut machen und machte sich auf die Jagd von Jürgen Alzen im Porsche 997 und Ralf Schall im DTM-Opel Astra. „Es war ein tolles Gefühl, zu sehen, dass ich immer näher an Schall und Alzen herankam“, war Oliver Kainz nach seinem Einsatz mit der Performance des Eifelblitz sehr zufrieden. „Auf der Döttinger Höhe konnte ich Ralf Schall dann überholen, was für den bärenstarken FEV-Motor spricht.“
Nach dem Wechsel auf Willie Moore konnte dieser in seinem Turn den Vorsprung auf den Schall-Opel sogar ausbauen, weil er mit dem Eifelblitz auf Anhieb gut zu Recht kam und sich von Runde zu Runde steigern konnte. Auf Platz 5 liegend übergab er den Eifelblitz an Andreas Teichmann, der ähnliche Rundenzeiten wie Willie Moore fahren konnte und sich ebenso von Runde zu Runde steigern konnte. Als klar war, dass er den wieder aufkommenden Ex-DTM-Meister Volker Strycek im Schall-Opel sowie den Ex-Porsche-Werksfahrer Lance David Arnold im Manthey-Porsche nicht halten konnte, ließ er es in den letzten Runden dann etwas gemütlicher angehen, um Gesamtrang 5 zu sichern.
Sowohl Willie Moore als auch Andreas Teichmann äußerten sich nach dem Rennen sehr positiv über den Eifelblitz. „Das Auto ist sehr gut zu fahren, und die Reifen haben die gesamte Zeit guten Grip gehabt. Wir freuen uns sehr auf die weiteren Rennen im Team Scheid“, waren sich beide Fahrer einig.
Auch wenn ein möglicher Podestplatz nur knapp verfehlt wurde, gab es große Freude im Team Scheid Motorsport, hat man mit diesem Ergebnis doch jegliche Erwartung fürs erste Rennen übertroffen und bereits beim ersten Rennen eines der Saisonziele, nämlich „ab und zu mal in die Top 5“ erreicht.
„Das Auto lief absolut ohne Probleme und die drei Fahrer haben ein klasse Rennen ohne Fehler gefahren“, freute sich Teamchef Johannes Scheid über das gute Ergebnis.
Insbesondere die gezeigte Leistung der Fahrer und vor allem des Autos macht sehr zuversichtlich für den weiteren Saisonverlauf. Am 26. April gibt es die nächste Gelegenheit, den Eifelblitz wieder ähnlich gut zu präsentieren.












