Nach der wetterbedingten Absage der 56. ADAC Westfalenfahrt am 29. März plant die VLN (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring) weiterhin mit zehn Rennen in der Saison 2008. „Zusammen mit der Nürburgring GmbH prüfen wir verschiedene Möglichkeiten, neben den neun verbleibenden Terminen ein weiteres Rennen durchzuführen“, sagt VLN-Vorstandssprecher Hans Jürgen Hilgeland. „Ich bin zuversichtlich, dass wir einen guten Nachholtermin finden werden – sehr bald werden wir weitere Details bekannt geben.“
Das 33. DMV 4-Stunden-Rennen am 12. April wird unfreiwillig zum Saisonauftakt der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. „Es ist nun die Aufgabe der Renngemeinschaft Düren, die Pilotveranstaltung der Langstreckenmeisterschaft durchzuführen“, sagt Organisationsleiter Robert Rust (Düren). „Dies ist unter den erschwerten Bedingungen durch die baulichen Veränderungen am Nürburgring eine große Herausforderung, der wir uns gerne stellen.“
Positiv stimmt Rust der große Zuspruch der Teilnehmer: „Bei uns sind zehn Tage vor dem Rennen deutlich mehr Nennungen eingegangen, als zum gleichen Zeitpunkt in 2007. Und dies, obwohl die Stadt Düren von den Warnstreiks der Briefzusteller betroffen war. Meine Prognose: wir werden das Maximum an Teilnehmern beim 33. DMV 4-Stunden-Rennen ausschöpfen.“
Die Fans dürfen sich also auf ein großes Starterfeld freuen, das nicht nur mit Masse, sondern auch mit Klasse glänzen wird und zudem auch einige Überraschungen bereithält. „Als Veranstalter merken wir deutlich, dass das Interesse an der Langstreckenmeisterschaft in Deutschland und dem benachbarten Ausland weiter zunimmt“, sagt Rust.
Das Zeittraining zum 33. DMV 4-Stunden-Rennen startet am 12. April um 08:30 Uhr, pünktlich um 12 Uhr starten dann bis zu 210 Rennfahrzeuge über die Distanz von vier Stunden auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife.












