„Das war wirklich unglaublich“, Bugs Bunny, alias Guido Wirtz strahlte nach dem Finale der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft übers ganze Gesicht. Das Team „Motorsport Groß“ hatte zum ersten Mal den ehemaligen Mamerow-Porsche eingesetzt und war direkt auf Platz 6 angekommen. Der Porsche 996 GT3 RSR lief zuverlässig und konstant schnell. „Wir wollten beim ersten Einsatz einfach nur mal testen, wie wir mit dem Auto zurecht kommen“, sagte Teamchef Franz Groß nach dem Lauf.
Das Fahrertrio Bugs Bunny, Franz Groß und Leonhard Schiller wollten bewusst noch nicht an die maximalen Möglichkeiten des Porsches gehen. „Wichtig ist, dass jetzt erst einmal alles hält“, sagte Groß. Mit 8:38.827 brannte Bugs Bunny trotzdem die sechstschnellste Zeit in den Asphalt. „Ich denke schon, dass wir den Wagen noch schneller bewegen können. Es ist schön zu merken, dass wir noch Potential nach oben haben“, Bugs Bunny fuhr mit seiner Tagesbestzeit seine persönlich schnellste Runde, die er je auf der Nordschleife gefahren war.
Zur Unterstützung des Teams hatte Mamerow-Racing ein kleines Team abgestellt, das sich vor allem um die Technik des Porsche kümmerte. „Mamerow hilft uns bei diesem Einsatz sehr. Vor allem das Auslesen und die Analyse der Daten bringt uns einiges“, so Groß.
Indes ist die Planung für 2008 komplett abgeschlossen. Der Porsche 996 GT3 RSR fährt alle 10 Läufe der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft. Mit Leonhard Schiller hat das Team schneller als erwartet den gesuchten schnellen Fahrer gefunden. In der Winterpause sollen noch weitere Gespräche mit Sponsoren geführt werden, um auch einen Einsatz beim 24-Stunden-Rennen zu ermöglichen. „Dafür muss dann aber mindestens noch ein weiterer guter Fahrer her“, gesteht Franz Groß. Für ihn wäre der Einsatz bei der Hatz zweimal um die Uhr das Tüpfelchen auf dem „i“. Aber der kommt wirklich nur dann, wenn die Finanzierung dafür komplett gesichert ist.
Am Auto muss das Team in den kommenden Monaten wenig machen. Das Mamerow-Design (weiß-grün) wird bleiben. Reparaturen stehen nach dem ersten Einsatz auch nicht an, weswegen sich das ganze Team schon jetzt ungeduldig auf den Start in die neue Saison freuen kann.












