Endlich hat es geklappt. Nach vorzüglicher Leistung sicherten sich die Hemsbacher Zwillinge Marc und Dennis Busch beim zehnten und letzten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, am 27. Oktober 2007, den ersten Sieg in der Klasse Cup1.
Mit der Pole Position fing das Rennen am Samstagmorgen schon sehr gut an. Vor 23.000 Fans rund um die 24,433 Kilometer lange Nordschleife benötigten Marc und Dennis Busch 9:46180 Minuten und standen erneut auf Startplatz 1. Dementsprechend optimistisch war Vater und Teamchef Harald Busch vor dem Rennen: „Wir haben den Seat Leon vor dem Rennen nochmals komplett zerlegt und wieder aufgebaut. Ich denke, es dürfte heute keine Problem geben. Aber das Rennen ist lange und wir müssen auch ein wenig die Daumen drücken..!“
Und neben dem fahrerischen Potenzial der beiden Youngster, half das Daumendrücken dann auch. Mit einem super Start setzt sich Marc Busch sofort vom Feld ab und spulte konstant seine Runden ab. Bei Übergabe nach 90 Minuten an Dennis Busch war das schon ein guter Vorsprung. Und wie sein Bruder fuhr auch Dennis Busch routiniert seinen Turn: Sehr abgeklärt für einen 20-Jährigen!
Beim letzten Stopp und erneutem Wechsel konnte man es sich sogar zum Schluß noch erlauben, etwas Geschwindigkeit heraus zu nehmen. „Wir wollten nichts mehr riskieren“, erklärte Dennis Busch nach dem Rennen.
Doch die Technik machte dem Duo diesmal keinen Strich durch die Rechnung und so war man nach der 4-Stunden-Distanz verdienter Sieger der Klasse Cup1 und holte sich sogar den Vizetitel in der von Seat ausgeschriebenen Wertung. „Endlich hat heute einmal alles gepasst“, so zum Schluß Harald Busch. „Wir hatten in den letzten Rennen nach guter Leistung immer mal wieder kleine Rückschläge mit der Technik. Doch für das Debütjahr mit neuem Auto und für uns neuer Serie lief es sehr gut. Dass wir zum Schluß noch gewinnen und Zweiter in der Seat-Meisterschaft werden, hätte ich nicht unbedingt zu träumen gewagt!“
Die Bilanz der drei anderen eingesetzten Fahrzeuge von Twin2Win fiel gemischt aus. Während der Toyota Yaris einen Ausfall zu verzeichnen hatte, kam der Puma mit Michael V. Conrad und Gunther V. Gühne sehr gut durch und auch beim zweiten Seat war alles ok.
Nun gibt es erst einmal eine Pause bis zum nächsten Rennen. Das Team überlegt noch, ob man bei der ein oder anderen Winterserie an den Start gehen soll.












