Mit einem nie gefährdeten Sieg beim 32. DMV Münsterlandpokal sicherten sich Dennis und Marc Busch den zweiten Platz in der Seat Langstrecken Challenge 2007, die im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft ausgetragen wird. Am Ende des letzten Rennens in dieser Saison lag das Duo mit seinem Seat Leon über eine Runde vor der SEAT-Konkurrenz. Zwischen dem Zweiten und dem Dritten war es dagegen deutlich enger. Mikhail Zasadych lag nach vierstündiger Renndistanz über die Nürburgring-Nordschleife gerade einmal zwei Minuten vor Hagen Schwarze und Thomas Koll. Die bereits vor dem Rennen feststehenden Meister Andre Picker und Steffen Faas fielen bereits nach einer Stunde aus.
Der Kampf um die zweite Gesamtposition in der Seat Langstrecken Challenge 2007 war das beherrschende Thema unter den Piloten. Während Wolfgang Lemmens und Thomas Glodde nicht mehr in den Kampf eingreifen konnten – ihr Auto war beim vorletzten Wertungslauf vor zwei Wochen bei einem Unfall irreparabel zerstört worden – hieß das Duell: Busch Zwillinge gegen Bora Bölck und Carsten Struwe. Bölck/Struwe hatten vor dem Rennen gerade einmal 0,55 Punkte Vorsprung. Doch bereits im Qualifying wurde ihr Seat Leon in einem Unfall verwickelt. Der Schaden war zu groß, als dass die beiden noch hätten antreten können. Damit lautete die Devise für Dennis und Marc Busch: ankommen. Doch das Duo wollte mehr und fuhr den ersten Sieg des Jahres ein.
Stimmen zum Rennen:
Harald Busch (Teamchef und Vater von Dennis und Marc Busch): „Es war ein perfektes Rennen. Wir haben schon früh Tempo rausgenommen, um nichts zu riskieren.“
Andre Picker (Meister 2007): „Wir hätten Carsten Struwe und Bora Bölck beim Kampf um die zweite Gesamtposition gerne geholfen. Aber leider war es nach deren Unfall im Qualifying nicht mehr möglich.“












