Sieg verpasst – Busch-Twins auf Platz drei

Wieder wurde es leider nichts mit dem ersten Sieg in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft für die Hemsbacher Zwillinge Marc und Dennis Busch. Trotz unplanmäßigem Boxenstopp kam man nach starker Leistung noch auf Platz drei!

Beim 9. Lauf auf der 24,433 Kilometer langen Nordschleife wollte das Team Twin2Win endlich den ersten Sieg in der Klasse Cup1 holen. „Nach den guten Zeiten in den letzten Läufen, stand das klar im Vordergrund“, erklärte Teamchef Harald Busch. Das daraus dann doch nichts wurde, lag an einem Antriebswellenschaden an dem 260 PS starken Seat Leon Supercopa.

Dabei fing an diesem goldenen Herbsttag alles so gut an. Beim frühmorgendlichen Zeittraining holte sich das Duo mit einer Zeit von 9:50.232 Minuten die Pole Position und untermauerte damit seine Ansprüche.

Zum Start des 4-Stunden-Rennens saß Marc Busch als erster Pilot im Cockpit und konnte sich sofort auch gut in Szene setzen. Mit Zeiten um die 9:32 Minuten war er sauschnell unterwegs, als er im Streckenabschnitt „Karrussel“ auf einmal keinen richtigen Vortrieb mehr hatte. „Ich musste in langsamer Fahrt an die Box“, so der 20-Jährige, der dabei viel Zeit verlor.

In der Box stellte man einen Antriebswellenschaden fest und reparierte schnellstmöglich das Auto. Als Dennis Busch wieder auf die Strecke ging, musste er als letzter dem Feld hinterher eilen, übergab dann aber bei seinem letzten Stopp auf Platz drei liegend erneut an seinen Zwillingsbruder, der diesen Rang bis ins Ziel halten konnte. Nach vorne war der Abstand schon zu hoch, doch mit dem Podestplatz gab es noch ein einigermaßen versöhnliches Ende.

Abschließend Harald Busch, der auch wieder erfolgreich einen Ford Puma mit den Piloten Michael V. Conrad und Gunther V. Gühne einsetzte: „Wir haben durch den Schaden ca. 10 Minuten verloren und dadurch keine Chance mehr gehabt. Nach der Rekordrunde von Marc zu Beginn, war es einfach Pech. Wir haben den Seat penibel auf das Rennen vorbereitet aber trotzdem kommt es auf der Nordschleife immer wieder zu solchen Problemen. Nicht umsonst testet die Industrie immer wieder auf der Strecke, um ihre Fahrzeuge auf die Straße vorzubereiten.“

Doch das Team wird sein Ziel natürlich auch beim letzten Rennen am 27. Oktober 2007 nicht aus den Augen verlieren. Dann gibt es beim Finale den nächsten Angriff auf den ersten Sieg…!