Beim neunten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am vergangenen Samstag (13. Oktober) pilotierte Markus Lungstrass zusammen mit Michael Schratz einen Porsche 997 RSR im Team Steam-Racing. Auf der anspruchsvollen Kombination aus Nürburgring Nordschleife und Kurzanbindung wurde das Duo nach vier Stunden auf dem hervorragenden zehnten Platz abgewinkt. In der Klasse H5 wurden die beiden auf dem dritten Rang gewertet. „Nach dem Pech beim letzten Rennen, als wir unseren Porsche nach einer unverschuldeten Kollision vorzeitig abstellen mussten, ist der zehnte Platz ein toller Erfolg für das gesamte Team“, freute sich Lungstrass.
Bereits im Training lief es für Lungstrass und das Leverkusener Team gut: Die von Lungstrass gefahrene Rundenzeit von 9:08.539 Minuten auf der 24,433 Kilometer langen Rennstrecke reichte für Startplatz 28. „Die Runde war okay, allerdings bin ich auf den letzten Kilometern aufgehalten worden was mich locker fünf Sekunden gekostet hat“, so Lungstrass. „Allerdings ist der Startplatz bei einem Langstreckenrennen nicht ganz so entscheidend – auch wenn es immer besser ist, weiter vorne zu stehen.“
Im Rennen arbeiteten sich Lungstrass / Schratz Runde für Runde nach vorne. Nach einerm kurzen ersten Turn übergab Startfahrer Schratz auf Platz 15 liegend das Steuer an Lungstrass, der nach einem längeren Mittelturn wieder an Schratz übergab. „Meine ersten Runden waren wirklich super“, erzählt Lungstrass. „Aber die vielen Überrundungen und zahlreiche Unfälle machten es mir nicht gerade leicht. Ich bin froh, das wir trotz kleinerer Probleme das Auto sicher ins Ziel gebracht haben.“ Sorgen machte sich Lungstrass zwischenzeitlich um das Getriebe: „Nach knapp drei Stunden wurde das Getriebe sehr heiß, dadurch ließen sich die Gänge sehr schwer einlegen. Aber zum Glück hat alles gehalten und wir konnten das Rennen zu Ende fahren.“
Bereits in knapp zwei Wochen geht es für den Burscheider wieder zurück auf die Nordschleife. Dann steht für ihn und Steam-Racing am 27. Oktober das Finale der Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm. „Beim letzten Rennen der Saison wollen wir natürlich gerne an den Erfolg anknüpfen. Für mich ist jeder Einsatz auf der Nordschleife gutes Training, denn jeder Rennkilometer bringt mich ein Stückchen weiter. Ich muss den Porsche und das Limit der Reifen noch besser kennen lernen.“












