“Heute können wir vollkommen zufrieden den Heimweg antreten“, erklärte ein entspannter Teamchef Jörg van Ommen nach dem 8. Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, bei dem der eingesetzte Porsche bis auf Platz 10 im Gesamtklassement nach vorne fuhr!
Mit dem Trio Alexander Roloff, Dominik Schwager und Peter Scharmach ging das Team JvO Autosport im Porsche 997 Cup auf die 24,433 Kilometer lange Nordschleife des Nürburgrings. Schon beim Qualifying lief alles glatt und mit 8:50,414 Minuten kam man auf Platz 18 der insgesamt 183 Startern.
“Schon da zeigte es sich, dass wir auf einem gutem Weg sind“, so Jörg van Ommen, dem beim Rennen dann noch mehr Steine vom Herzen fielen. Die einzelnen Turns mit Alex Roloff, Dominik Schwager und zum Schluß Peter Scharmach liefen hervorragend. Dabei zeigte Dominik Schwager eine sehr gute Leistung und fuhr mit einer Zeit von 8:49 Minuten die bisher absolut beste Zeit des Teams mit dem Auto in der Klasse SP7. „Da hat sich Dominik sehr gut in Szene gesetzt“, meinte Jörg van Ommen, der aber auch die Leistung von den anderen beiden Fahrern „großartig“ fand. „Das gesamte Team mit Fahrern und Mechanikern ist mittlerweile eingespielt, die Fahrer sind ausgeglichen und absolvieren ihre Rundenzeiten sehr konstant und daher das gute Ergebnis.“
Nach Ende der 4-Stunden-Hatz, vor über 22.000 Zuschauer und gutem Wetter, gelang mit Platz zehn ein Top-Resultat. „Wenn alles so gut klappt und man dann auch noch mit Gesamtplatz 10 und Klassenplatz 7 ins Ziel kommt, dann kann man sehr zufrieden sein“, so Jörg van Ommen. „Wir haben heute alles bestätigt bekommen, was wir schon beim letzten Rennen an Erkenntnissen über die Reifen gesammelt haben. Das ist dann auch beruhigend.“
Ein wichtiger Gratmesser für die Leistung des Teams ist auch das Ergebnis in der Klasse 4B. Hier hätte man den 3. Platz erreicht, kann aber aufgrund der Reifen dort nicht an den Start gehen, da in dieser Klasse andere Reifen vorgeschrieben sind. „Reglementbedingt sind wir sogar schwerer als die Cup4B-Autos, haben dafür aber einen größeren Tank“, erklärt Jörg van Ommen. „Das wiegt sich dann vielleicht wieder auf und so ist dies für uns ein guter Vergleich, wo mir mittlerweile mit dem Auto und den Reifen stehen!“












