Herbststimmung in der Eifel, die Blätter verfärben sich, die Landschaft hüllt sich morgens und abends regelmäßig in dichte Nebelschwaden, Sonne und Wolken wechseln sich ab. Geborene „Eifelaner“ kennen diesen immer wieder kehrenden Prozess des typischen Jahresverlaufs, Rennteams und Zuschauer erleben es immer wieder neu.
Drei Rennen vor Schluss der diesjährigen Langstrecken-Saison auf dem Nürburgring, ebben die astronomischen Starterzahlen aus den vergangenen Rennveranstalztungen langsam ab. 180 Teams schickten sich an, den 39. ADAC Barbarossapreis am 29. September unter die Räder zu nehmen. Mitten unter ihnen auch das Bonner Firmensportteam Bonnfinanz Motorsport, die ihren BMW M3 E46 normalerweise in der Startaufstellung weit vorne positionieren. Zündungsprobleme im Zeittraining vereitelten aber eine gute Rundenzeit. Oliver Rövenich (Merzenich), Thomas Brügmann (Altenahr) und Michael Bonk (Münster) landeten nur auf dem 65. Startplatz der ersten Startgruppe.
Statt wie bisher Michael Bonk, griff heute Oliver Rövenich als Erster in das Lenkrad des weiß/blauen BMW M3 und behauptete sich gleich von Beginn an. Zügig überholte er seine Kontrahenten, arbeitete sich bereits nach der ersten Runde auf den dritten Platz, nach der zweiten Runde auf den zweiten Platz und schliesslich nach der dritten Runde schon auf den ersten Platz nach vorne. Bis auf die Turnusmäßigen Boxenstops kam dem Team in dem vier Stunden dauernden Rennen nichts mehr in die Quere. Im Gegenteil, absolvierte Oliver Rövenich doch mit 9:15.360 Min seine persönlich beste Leistung in diesem Jahr und auch Thomas Brügmann konnte mit 9:21.112 Min eine neue persönliche Bestmarke setzen.
Mit dem fünften Sieg im achten Rennen bewies das Team um Dieter Rövenich mal wieder eindrucksvoll eine perfekte Leistung auf und neben der Strecke. Neben der Bestleistung der Piloten, zeigte auch Zeitnahme (Nadja Heller) und Teammanagement (Astrid Schilling) erneut was in ihnen steckt.
Dieter Rövenich nach dem Rennen: „Nach dem Pech im Qualifiying mussten wir zuerst mal wieder nach vorne kommen, aber die Boxenstops klappten wie am Schnürchen. Grosses Lob an unser Technikteam von Bonk Motorsport, die heute wieder einen tollen Job ablieferten. Auch Yokohama gebühren Bestnoten, auf dem M3 liefern die Reifen eine tolle Performance ab.“
Noch zwei Rennen stehen auf dem Programm, zurzeit liegt das Team unangefochten an der Spitze der Klasse SP5.












