Andreas Mäder/Reinhold Renger (Honda S2000, Großkugel/Rothenburg) siegten beim neunten Rennen des Honda Sport Pokals und gewannen gleichzeitig die Klasse SP3. Dadurch verteidigten sie die Führung in der Pokalwertung und im Gesamtklassement der Langstreckenmeisterschaft. Auf Platz zwei fuhren Norbert Bermes/Meik Utsch (Honda S2000, Willich/Sieg), die die Klasse SP4 für sich entschieden. Insgesamt waren zehn Fahrzeuge an diesem Samstag in die Eifel gekommen (sechs Honda S2000, vier Honda Civic).
Der Herbst hatte Einzug gehalten. Der Himmel war wolkenverhangen und es war kühl, doch der erwartete Regen blieb aus. Bei den Honda S2000 hatten Mäder/Renger die beste Startposition inne. Die Hauptkonkurrenten Markus Fugel/Tom Schwister (Chemnitz/Puderbach) mussten bereits nach dem Training die Heimreise antreten. Schwister, der den Stammpiloten Steve Kirsch ersetzte, hatte sich auf einer schnellen Runde verschaltet: „Mein Fehler, es tut mir für das Team leid.“
Das Rennen verlief dann für Mäder/Renger problemlos. Renger: „Zu Beginn hatte ich noch einen schönen Kampf mit einem BMW um die Spitze in der Klasse. Nachdem ich die Führung übernommen hatte, habe ich anschließend noch einige schnelle Runden gedreht, bevor ich den Wagen mit einem beruhigenden Vorsprung an meinen Partner übergeben habe.“ Mäder brauchte den S2000 dann nur noch ins Ziel zu tragen. „Mit dem Klassensieg haben wir unsere Führung in der Gesamtwertung der Langstreckenmeisterschaft verteidigt. Das war unser Hauptziel.“
Bermes/Utsch führen mit ihrem S2000 in der Klasse SP4 und zeigten dort eine solide Vorstellung: Teamchef Johannes Fleper: „Ein gutes Rennen. Der Wagen wird immer besser. Der Klassensieg war ein schöner Erfolg.“
In der Klasse H2 kamen Herbert von Danwitz/Marcel Hoppe/Peter Venn (Honda Civic, Tönisvorst/Lennestadt/Großbritannien) auf den dritten Rang. Hoppe: „Keinerlei Probleme. Das Auto lief prima.“ Auf den Rängen vier und fünf zwei weitere Honda Civic. Arndt Hallmanns/Lasse Osterild (Nideggen/Nürburg) konnten im Training nur eine langsame Runde fahren, da das Getriebe Probleme machte. „Der fünfte und sechste Gang ließen sich nicht einlegen. Zum Glück haben wir das bis zum Rennen wieder hinbekommen“, so Hallmanns. Roland Lotzmann (Bruchköbel) fuhr die vier Stunden allein hinter dem Steuer.
Ein solides Rennen zeigten auf dem Cardiff-Honda S2000 Georges Ettinger/Patrick Wilwert (Bascharage/Luxemburg). Dr. Joachim Steidel/Peter Venn (Honda Civic, Recklinghausen/Großbritannien) belegten den letzten Rang in der Pokalwertung.
Nicht ins Ziel kam Walter Nawotka (Cuxhaven): „Ich musste heute allein fahren. Das war aber kein Problem, bis das Differenzial seinen Dienst quittiert hat.“ Stefan Schlesack/Mike Stursberg/Bastian Kolmsee (Honda S2000, Remscheid/Wermelskirchen/Wiehl) gaben auf, nachdem die Befestigung eines Federbeins gebrochen war.












