Vierter Sieg: Team Lasarzewski bewahrt Titelchancen

Die Siegesserie des Peugeot-Partners \“Autohaus Lasarzewski\“ im Peugeot \“VLN\“ Cup hält weiter an. Beim 39. ADAC Barbarossapreis, dem achten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, feierten Frank Borkowsky, Ron Grüter und Karl-Eduard Reinders ihren vierten Triumph in Folge. Sie siegten in einem turbulenten Rennen trotz nachlassender Bremsen nach vier Stunden Fahrzeit mit über sechs Minuten Vorsprung. Zweiter in der \“Cup 5\“ wurde das Team des Peugeot-Partners \“Autohaus Lenzen\“, Platz drei ging an den Peugeot-Partner \“Autohaus Nett\“. Pech hatten die Tabellenführer Guido Michels und Harald Weckbecker von der Peugeot-Filiale Rheinland, die bereits in der ersten Runde nach einem Unfall aufgeben mussten.

Frank Borkowsky hatte für das Siegerteam die Pole-Position erobert und übernahm auch den ersten Stint. Dabei erlebte er gleich eine Schrecksekunde: Beim ersten Durchfahren der NGK-Schikane wäre er beinahe in eine Kollision verwickelt worden. Doch der Zwischenfall verlief glimpflich und Borkowsky setzte sich im Anschluss von seinen Verfolgern ab. Teamkollege Ron Grüter vergrößerte den Vorsprung und Karl-Eduard Reinders brachte den Peugeot trotz der Bremsprobleme sicher ins Ziel. \“Heute lief es wieder super\“, freute sich Grüter im Ziel. \“Frank war optimal gestartet und hat auch die haarige Situation in der Schikane gut gemeistert. Bei mir ließen die Bremsen stetig nach und Karl-Edurad hatte es nicht leicht, das Auto überhaupt nach Hause zu fahren. Wir haben weiterhin gute Meisterschaftschancen und ich habe heute die schnellste Rennrunde gefahren, was will man mehr?\“

Platz zwei ging an das neu formierte Fahrer-Trio des Peugeot-Partners \“Autohaus Lenzen\“. Stammpilot Stephan Lenzen wurde diesmal durch Stefan Weidemann und Michael Bohrer unterstützt. Cup-Rundenrekordhalter Bohrer war zu dem Team gestoßen, nachdem das Auto des Peugeot-Partners \“Autohaus Weißweiler\“ durch einen Unfall im vorangegangenen Rennen nicht an den Start ging. Bereits am Freitag brachte er seine Erfahrung mit dem 206 RC \“VLN\“ bei intensiven Abstimmungsarbeiten ein. \“Der Test hat sich gelohnt, wir sind mit den Zeiten einen guten Schritt nach vorn gekommen\“, lobte Stephan Lenzen die Arbeit seines neuen Teamkollegen, der auch im Rennen seine Routine ausspielte. Bohrer: \“Bei ‚Weißweiler’ bin ich immer den Start gefahren, hier hat das Stefan Weidemann erledigt, dadurch lastete weniger Druck auf mir. Spannend war meine letzte Runde. Sie war eine einzige Gelbphase, denn es hatte in allen Ecken gekracht. Weil wir nach hinten und vorn viel Luft hatten, beschränkte sich Stephan Lenzen schließlich darauf, das Auto sicher ins Ziel zu bringen.\“

Pech hatten Hubert Nacken und Paul Hunsperger vom Peugeot-Partner \“Autohaus Nett\“. Lange hielt sich das Fahrer-Duo auf der zweiten Position, wurde aber durch einen Unfall, bei dem der Kühler beschädigt wurde, zurückgeworfen. \“Obwohl wir das beschädigte Teil tauschten, verloren wir ständig Kühlmittel und mussten nach weiteren sieben Runden nochmals einen neuen Kühler einbauen, um wenigstens die Punkte zu retten\“, berichtete Hubert Nacken. Ein Wochenende zum Abhaken erlebten die \“Cup 5\“-Tabellenführer Guido Michels und Harald Weckbecker. Startfahrer Michels flog in der ersten Runde kurz vor dem Streckenabschnitt \“Adenauer Forst\“ von der Strecke ab, dabei wurde der 206 RC \“VLN\“ der Peugeot-Filiale Rheinland stark beschädigt. \“Ich kann bis jetzt nicht sagen, warum ich abgeflogen bin. Nach Aussagen der Streckenposten hat mich keiner berührt. Ich hoffe, dass wir das Auto bis zum nächsten Rennen wieder hinbekommen\“, haderte Michels. Da das Reglement aber zwei Streichresultate vorsieht, bleiben Michels/Weckbecker auf jeden Fall bis zum Finale Tabellenführer.