Sonnenschein und nahezu optimale Bedingungen herrschten beim achten Lauf zum Honda Sport Pokal, der im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ausgetragen wird. Andreas Mäder/Reinhold Renger (Honda S2000, Großkugel/Rothenburg) belegten diesmal in der Tageswertung nur Rang vier, verteidigten aber trotzdem ihre Führung in der Pokalwertung und im Gesamtklassement der Langstreckenmeisterschaft. Den Tagessieg holten sich erstmals Arndt Hallmanns/Lasse Osterild/Christer Hallgren (Honda Civic, Nideggen/Nürburg/Schweden). Ursprünglich wollten elf Teams das Rennen aufnehmen, doch drei Autos wurden bereits während der Test- und Trainingsfahrten nachhaltig beschädigt: Herbert von Danwitz/Marcel Hoppe/Peter Venn (Honda Civic, Tönisvorst/Lennestadt/Großbritannien), Steffen Wethmar/Karl Pflanz/Charles Kauffman (Honda S2000, Solingen/Schorndorf/Luxemburg) und Dr. Joachim Steidel/Mark Kreychman/Peter Venn (Honda Civic, Recklinghausen/Israel/Großbritannien).
Bei den Honda S2000 hatten Matthias Holle/Wolfgang Weber/Uwe Nittel die Pole Position vorgelegt. Knapp dahinter platzierten sich Mäder/Renger und Markus Fugel/Steve Kirsch (Chemnitz/Hohenstein). Zu Beginn lieferte sich das Trio einen sehenswerten Dreikampf, der erst dann beendet wurde, als die Teams Probleme bekamen. Holle/Weber/Nittel fielen durch einen Lichtmaschinendefekt weit zurück. Mäder/Renger verloren zwei Runden durch eine gebrochene Antriebswelle. Bei Fugel/Kirsch mussten nach Zündaussetzern die Kerzen und Zündspulen gewechselt werden. Am Ende belegten die Teams in der Klasse SP3 die Plätze drei (Fugel/Kirsch), vier (Mäder/Renger) und neun (Holle/Weber/Nittel). Kirsch: „Das Auto ist gut gelaufen, nur die Aussetzer haben halt viel Zeit gekostete.“ Mäder: „Pech gehabt. Mit Platz vier haben wir aber noch das Optimale geholt.“ Holle: „Bis zum Defekt waren wir heute richtig schnell unterwegs.“ Walter Nawotka (Cuxhaven) hatte diesmal den Rösrather Nick Hardt als Partner, da Stammfahrer Gerd Grundmann (Cuxhaven) mit einem Handgelenksbruch pausieren musste. Für Hardt war es die erste Erfahrung mit einem heckgetriebenen Fahrzeug: „Eine riesige Umstellung, aber nach ein paar Runden hat es richtig Spaß gemacht.“ Für das Team verlief das Rennen planmäßig, Resultat war ein fünfter Platz in der SP3-Klasse.
In der Klasse SP4 belegten Norbert Bermes/Meik Utsch (Honda S2000, Willich/Sieg) den zweiten Rang und waren als 25. in der Gesamtwertung bestplatzierter Honda. Bermes: „Es geht vorwärts, langsam kommt das Auto dahin, wohin wir wollen. Die Rundenzeiten stimmen jetzt.“ Den Platz dahinter belegten Heinz-Otto Schmersal/Reinhard Belter/Jörg Hübner (Honda S2000, Wuppertal).
Der Tagessieg im Honda Sport Pokal ging diesmal Hallmanns/Osterild/Hallgren, die mit ihrem Honda Civic eine problemloses Rennen hatten und in der stark besetzten Klasse H 2 auf Platz drei fuhren. Hallmanns: „Das Auto lief wie ein Uhrwerk. Schön, einmal in der Wertung ganz oben zu stehen.“
Ebenfalls ins Ziel kamen Roland Lotzmann/Ernst Berg (Bruchköbel/Prüm), die den Honda Civic auf Rang sechs in der Klasse SP3 steuerten. „Keine besonderen Vorkommnisse.“












