Erneut überaus erfolgreich verlief der 6. Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 18. August 2007 für das Oscherslebener Team Schubert Motorsport. Mit dem BMW Z4 M Coupé und dem BMW 120 Diesel holte man jeweils den Klassensieg. Darüber hinaus kam man auf Platz zwei der 190 gestarteten Teams!
“Ich denke, wir können heute zufrieden sein“, so der kurze Kommentar von Torsten Schubert. Und wer den Teamchef kennt, der weiß, dass damit ein großes Lob an sein ganzes Team verbunden ist. Die Oscherslebener Mannschaft legte mit absolut professionellem Vorbereitungen und Boxenstopps den Grundstein für den Erfolg der Fahrzeuge.
Schon beim Zeittraining am Samstagmorgen war der 420 PS starke BMW Z4 M Coupé äußerst schnell unterwegs und mit einer Zeit von 8:29.894 Minuten kam man in die Startreihe drei. Vom 6. Platz aus ging Youngster Johannes Stuck ins Rennen, der sich aus dem Gerangel zu Beginn heraushielt und nach und nach vorfuhr. Auf Platz drei liegend übergab er an Vater Hans-Joachim Stuck, der in seinem Stint keine Probleme hatte und zum Schluß an Claudia Hürtgen abgab. Und die Aachenerin war es dann auch, die unter dem Jubel des gesamten Teams von Schubert Motorsport nach vier Stunden auf Platz zwei über den Zielstrich fuhr! Damit holte man sich das beste Saisonergebnis und stand zum vierten Mal bei sechs Rennen auf dem Podest!
Ebenso erfolgreich verlief der Auftritt des Trios Jörg Viebahn, Stian Sorlie und Peter Posavac. Nachdem der BMW 120 Diesel mit der Startnummer 400 beim Freien Training in einen Unfall verwickelt wurde und bis zum Start nicht mehr hergerichtet werden konnte, starteten der Engelskirchener Viebahn und der Norweger Sorlie zusammen mit dem Essener Peter Posavac. Lohn der Anstrengungen war die Pole Position in der Klasse SP10 und Platz 1 in der Startgruppe S2. Im Rennen lief nicht alles so glatt, doch mit kämpferischem Einsatz kam man noch zum Klassensieg!
Platz vier in der Klasse SP10 erreichte das norwegische Duo Nils Tronrud und Anders Buchard, die sich den BMW 120 Diesel mit Teamchef Torsten Schubert teilten. Dabei verlief das Rennen nicht ganz komplikationslos. Am Start wurde Torsten Schubert in die Zange genommen und dabei wurden Reifen und Felge zerstört und die Spurstange beschädigt. Im Schritttempo ging es an die Box, wo man die notwendigen Reparaturen vornahm und u.a. auch die Spurstange wechselte. Später wurde nochmals ein kurzer Stopp notwendig, da die Bremsleitung durch den ersten Schaden beschädigt wurde. Man kämpfte sich aber immer wieder ran und so ist Platz vier ein hervorragendes Resultat!












