Mühlner Motorsport wieder mit einem Top Resultat

Das im belgischen Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport Team brachte beim 30. RCM DMV Grenzlandrennen, dem 6. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, den Krimskoye Porsche für Heinz-Josef Bermes und Jochen Krumbach an den Start.

Der Auftakt zur zweiten Saisonhälfte von Europas beliebtester Langstreckenserie fand bei trockenen und sonnigen Bedingungen statt. 202 Teams nahmen am morgendlichen Training teil und 190 Fahrzeuge starteten diesmal ausnahmsweise um 13:00 Uhr zum Rennen über vier Stunden. 28.000 Zuschauer säumten die legendäre Nordschleife des Nürburgrings.

Mühlner Motorsport ließ Krumbach und Bermes lediglich die zwei vorgeschriebenen Pflichtrunden im Training fahren und qualifizierte sich für Startplatz 3 in der sehr hart umkämpften Klasse. „Bei einem Rennen über vier Stunden, macht es keinen Unterschied, ob man eine Reihe weiter vorne oder hinten in der Startaufstellung steht. Das Rennergebnis nach knapp 700 Rennkilometern und zwei Boxenstopps ist davon nicht wirklich abhängig. Also warum soll man da irgendein unnötiges Risiko eingehen, “ erklärt Bernhard Mühlner, warum man sich nicht an der Zeitenjagd im Training beteiligt hat.

Krumbach fuhr den Startturn und erhielt die Anweisung, sich nicht auf unnötige Zweikämpfe einzulassen. So hielt er die dritte Position, kam aber nach neun Rennrunden als Zweiter zum ersten Boxenstopp, da einer der vor ihm liegenden Konkurrenten bereits eine Runde früher gestoppt hatte. Bermes übernahm den voll getankten und mit frischen Reifen bestückten Krimskoye Porsche für den zweiten 9-Runden-Turn.

Für den Schlussturn stieg dann Krumbach wieder ein. Der Krimskoye Porsche lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang vier in der hart umkämpften Klasse und Krumbach blies zur Schlussattacke. Erst fuhr der die Lücke zu dem vor ihm fahrenden Konkurrenten zu, dann überholte er ihn und schließlich schaffte er sich noch einen Vorsprung von letztlich 35 Sekunden.

Da die beiden Führenden zu weit enteilt waren, fand man sich im Mühlner Team schon mit dem dritten Platz, einem weiteren Rang auf dem Podium, ab, als der Zweitplatzierte mit Getriebeproblemen an die Box kam und da aufgeben musste. Somit erbten Bermes und Krumbach im Krimskoye Porsche des Mühlner Teams den zweiten Platz und bauten dadurch die Führung in der inoffiziellen Jahres-Klassen-Wertung weiter aus.

„Unser Porsche ist einmal mehr problemlos gelaufen. Der zweite Platz in der sehr hart umkämpften Klasse ist ein hervorragendes Ergebnis, welches mal wieder viele Punkte eingebracht hat. Da unser Krimskoye Porsche diese Saison in den ersten sechs Rennen zwei Siege, zwei 2. Plätze und einen 3. Platz eingefahren hat, sind wir trotz des Nullers wegen des Unfalls beim dritten Lauf Bestplatziertester 997 Cup Porsche im Gesamtklassement und führen unsere Klasse an,“ zieht Teamchefin Renate-Carola Mühlner die Bilanz des Rennens und des bisherigen Saisonverlaufs.

Beim 6-Stunden-Rennen am 15. September werden wieder beide Mühlner Porsche an den Start gehen. Neben dem Krimskoye Porsche für Bermes und Krumbach wird auch das Schwester Fahrzeug mit dem blauen Design antreten, das von vier Schweden gefahren wird.