Mit dem ersten Wertungsgruppensieg eines BMW Z4 Coupés endete der 5. Lauf zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring. Nach vier Stunden Hatz durch die „grüne Hölle“, wie sie der legendäre Jackie Stewart einmal nannte, war überraschend der Kathan Z4, mit den Piloten des MSC am Tegernsee Rainer Kathan und Dietmar Capelle, an Erster Stelle aller Serienwagen-Rennfahrzeuge.
„Wir waren alle im gesamten Team ergriffen und stolz, dass wir schon nach nur vier Rennen mit dem neuen Konzept siegreich sein konnten. Nur durch harte Arbeit und Disziplin im Team und nicht zuletzt der außergewöhnlichen Leistung unserer Piloten war dieser Erfolg möglich.“, sagte Teamchef Florian Raith nach dem schwül-heißen Rennen, bei dem das Bad Wiesseer Rennteam einen kühlen Kopf bewahrte.
Nach einem guten 3. Platz im Qualifying startete Rainer Kathan stark und mit viel Übersicht in die ersten Runden. Schnell und aus allen Scharmützeln heraushaltend konnte er phasenweise die Führung übernehmen. Durch den ersten Boxenstopp fiel man auf Platz 4 zurück, da man noch Reglement bedingt durch einen sehr kleinen Tank im Gegensatz zur Konkurrenz schon nach 6 Runden zum ersten Stopp kommen musste. Dietmar Capelle übernahm und fuhr ebenfalls schnell und sicher durch die zahlreichen Unfälle auf der Strecke und setzte sich wieder an die Spitze, die in den beiden darauf folgenden Stints von den zwei Fahrern nicht mehr abgegeben wurde. Im Gegenteil, Boxentaktiker Ingo Hertog, der mit Zeitnehmerin Martina Kröss das Geschehen fest im Griff hatte, ermahnte Schlussfahrer Capelle es nicht zu übertreiben, der immer noch auf hohem Niveau seine Runden drehte. 1min. 22 sek. war am Ende der Vorsprung nach über 500 km Renndistanz auf den nächsten Verfolger.
Chefmechaniker Gerhard Gröschl mit Korbinian Stanglmeier zeichnete sich zufrieden, ob der ausgewählten Bremskomponenten, die bisher die Achillesferse am Kathan Z4 war und zeigte immer Daumen hoch bei jeder Kontrolle der Bremsen zum Tankstopp.












