Mit dem dritten Saisonsieg des Teams der Peugeot-Filiale Rheinland in der \“Cup 5\“-Wertung endete die 38. Adenauer ADAC Rundstrecken-Tophy, der vierte Lauf zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft. Nach knapp vier Stunden Renndistanz mit viel Regen gewannen Harald Weckbecker und Guido Michels auf der legendären Nürburgring-Nordschleife mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 4,8 Sekunden auf Paul Hunsperger und Hubert Nacken vom Peugeot-Partner \“Autohaus Nett\“.
Bereits im Zeittraining konnten sich die Fahrer auf nasse Streckenbedingungen einstellen. Am besten kam damit das Team vom Peugeot-Partner \“Autohaus Weißweiler\“ zurecht, dem dort auch die Bestzeit im Peugeot \“VLN\“-Cup gelang. Startfahrer Michael Bohrer nutzte die gute Ausgangslage und ging beim Start, bei noch trockenen Bedingungen, in Führung. Diese baute er danach kontinuierlich aus.
Doch in der dritten Runde wurde Bohrer in eine Kollision zweier Fahrzeuge verwickelt. Eines traf beim Zurückschleudern auf die Strecke den silbernen 206 RC \“VLN\“ Bohrers. \“Der Aufprall war so hart, dass mir die Spurstange vorne abgebrochen ist\“, so der Pechvogel, dessen Rennen damit beendet war. Daraufhin übernahm Frank Borkowsky im Fahrzeug der Peugeot-Filiale \“Autohaus Lasarzewski\“ den ersten Platz. Doch nur kurze Zeit später musste er wegen eines Getriebeproblems die Box ansteuern und aufgeben.
Danach lieferten sich die Teams \“Peugeot Rheinland\“ und \“Autohaus Nett\“ einen spannenden Kampf um den Klassensieg. Wiederholte Regenschauer zwangen die Fahrer zum Wechsel auf Regenreifen. Als die Strecke später wieder abtrocknete, zögerte Harald Weckbecker den Wechsel auf Slicks zu lange hinaus und fiel mehr als 50 Sekunde hinter den 206 RC \“VLN\“ von Paul Hunsperger und Hubert Nacken zurück. Doch in einer dramatischen Aufholjagd holte Teamkollege Guido Michels, der in der Schlussphase wieder das Auto übernommen hatte, nicht nur den Rückstand wieder auf, er eroberte auch Rang eins zurück und sicherte damit den dritten Saisonsieg für seine Mannschaft.
\“Ich habe mich immer näher an Hubert Nacken heran gekämpft. Als er auf ein langsames Auto aufgelaufen ist, setzte ich mich daneben und konnte beide gleichzeitig überholen. Wir haben erneut gewonnen und auch unsere Führung weiter ausgebaut\“, so Michels im Ziel. Sein Partner Weckbecker war mit dem Rennergebnis ebenfalls zufrieden: \“Mein Turn war sehr chaotisch. Ich musste von Slicks auf Regenreifen wechseln. Mit diesen war ich dann jedoch zu lange draußen und habe viel Zeit verloren. Mit 50 Sekunden Rückstand hat Guido trotzdem noch den Sieg eingefahren. Das war einfach unglaublich.\“
Paul Hunsperger freute sich über Rang zwei: \“Wir hatten heute Topspeed-Probleme. Wenn unser Funk funktioniert hätte, hätten wir Hubert warnen können, so wurde er ziemlich überrascht und konnte sich nicht mehr wehren.\“ Platz drei ging schließlich an das Duo Stephan Lenzen/Marian Winz vom Peugeot Partner \“Autohaus Lenzen\“. \“Wir hatten eigentlich immer die falschen Reifen aufgezogen. Daher beschränkten wir uns am Schluss darauf, das Auto nach Hause zu bringen\“, protokollierte Lenzen sein Rennen.












