Bei erneut strahlend blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen fanden zahlreiche Teilnehmer mit insgesamt 218 Fahrzeugen den Weg in die Eifel, um sich beim dritten 4h- Rennen der Saison zu messen. Auch Renault, in allen Bereichen des Motorsports stark engagiert, war mit neun Fahrzeugen vertreten, darunter fünf New Clio sowie vier Clio RS. Die mit einem 2.0 Liter Aggregat versehenen Fahrzeuge starteten somit in der SP3 und H2.
Die von Ring-Racing betreuten Fahrzeuge dominierten dabei sowohl im Zeittraining als auch im Rennen das Geschehen unter den Renault Piloten. Ingo Tepel aus Herne startete mit einer Rundenzeit von 9:55.986 als sechster aus der Klasse H2, direkt gefolgt von Rickard Nilsson, der sich Platz sieben mit einer Zeit von 9:56.165 sicherte. Dieses Trainingsergebnis deutete bereits die enorme Leistungsdichte unter den Renault-Piloten an.
Nur knappe zwei Sekunden dahinter platzierten Linther/Winter/Riebensahm ihren Clio RS auf P8. Die Gebrüder Benz aus Hockenheim, Inhaber des gleichnamigen Renault Autohauses, belegten Platz 10 vor dem von Schlaug Motorsport betreuten Clio RS mit Starke/Wellmann/Lommel. Die vom Rheydter Club für Motorsport ins Rennen geschickten Bekond/Kratz stellten ihren Clio auf P15 und Hofmann/Strasser komplettierten mit der 16. Position das gute Ergebnis im Zeittraining in der Klasse H2. Damit stammen 7 von 21 Fahrzeugen in der H2 aus dem Kundensportprogramm von Renault; ein Ergebnis, das für sich spricht.
Auch in der SP3 kam der schnellste Renault aus dem Team Ring-Racing aus Wiesemscheid, diesmal mit Solist Karl Brinker aus Herne auf New Clio, ebenso wie die Schweizer Piloten Moret/Besse. Brinker schaffte im Zeittraining Rang 3 während die Gäste aus der Schweiz ein wenig Probleme mit dem Verkehr hatten und nur auf Rang 5 landeten.
Nilsson/Kleen haben vom Start weg keine Zweifel daran aufkommen gelassen, dass man, wie bereits beim letzten Lauf, als Bester aller gestarteten Renault abschneiden möchte. So gelang dem Fahrerduo nicht nur Platz 5 in ihrer hochkarätig besetzten Klasse, sondern auch der 49. Platz im Gesamtklassement. Karl Brinker verfehlt als Solist ohne Fahrerwechsel die Top 50 mit Rang 51 nur ganz knapp, konnte aber in der SP3 auf einen guten dritten Platz fahren. Die Schweizer Moret/Besse wurde auf Ihrem New Clio mit der Nummer 295 immerhin Vierter in der SP3, das bedeutete Platz 124. im Gesamt.
Das Brüdergespann Benz/Benz musste ihren New Clio leider mit einem Frontschaden nach einer Kollision abstellen und auch Linther/Winter/Riebensam konnten ihren Renault unglücklicherweise nicht ins Ziel bringen.
Starke/Wellmann/Lommel kamen auf einem guten 10. Platz ins Ziel (Gesamt 86), wobei sicher mehr möglich gewesen wäre, denn ein langer erster Boxenstopp hat das Trio in Runde 7 weit nach hinten geworfen. Davon ließ man sich aber nicht demotivieren; es wurde mit dem berühmten Messer zwischen den Zähnen umso mehr angegriffen.
Der stark modifizierte XS Line Clio von Strasser/Hofmann lag zu Beginn des Rennens sehr aussichtsreich und konnte die Pace im vorderen Mittelfeld mitgehen. Aber das Rennglück war nicht auf der Seite der sympathischen Truppe, denn nach dem Boxenstopp lief es nicht mehr so gut, so dass es letztlich nur zu P 11 reichte. Direkt dahinter folgten Bekond/Kratz, die ebenfalls in Runde 12 einen sehr langen Boxenstopp hatten und damit deutlich Positionen verloren.












