Elf Teams standen am Start des ersten Laufs zum neuen Honda Civic Cup, der beim dritten Rennen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring das Saisondebut feierte. Bei sommerlichen Temperaturen in der Eifel hießen die Premierensieger Jürgen Nett/Rolf Schütz (Mayen/Andernach). Platz zwei ging an das Schweizer Team Rikli Motorsport mit Gerd Schumacher/Bernd Schneider (Euskirchen/Hagen) am Steuer.
Bereits im Training wurde hart um die besten Plätze gekämpft. Nett/Schütz, in diesem Jahr erstmals mit einem Honda unterwegs, holten die Pole Position mit 10.02,277 Minuten. Ganze fünf Zehntelsekunken später folgte Pink Power Racing mit Jürgen Schulten/Ludger Henrich/Helmut H. Engelbracht (Hamminkeln/Schmitten/Rheurdt) in 10.02,733 Minuten. Zwei Teams waren an diesem Tag zum ersten Mal mit ihren Fahrzeugen auf der Rennstrecke. Christoph Dupre/Claus Dupre (Schiffweiler) fuhren mit 10.16.780 Minuten auf Rang acht und Schneider/Schumacher mit 10.20,503 Minuten auf Platz neun. Claus Dupre: „Für uns ist das der Rollout. Wir müssen noch viel Erfahrung sammeln und wollen ankommen.\“
Im Rennen übernahmen Nett/Schütz vom Start weg die Führung, die sie auch bis ins Ziel nicht mehr abgaben. Nett: „Ein Traumergebnis, direkt der erste Sieg im ersten Rennen. Da hat sich die langjährige Erfahrung unseres Teams ausgezahlt.“ Dahinter wurde bis zur letzten Runde um die Positionen gekämpft. Schließlich lag der Civic von Rikli Motorsport im Ziel auf Platz zwei. Teamchef Erwin Rikli war glücklich: „Wir haben auf dem Nürburgring unsere ersten Kilometer abgespult. Wir haben das Auto vorher nur zusammengebaut. Schumacher und Schneider haben einen tollen Job gemacht. Sie sind im Rennen 13 Sekunden schneller gefahren als im Training.“ In 10.07,982 Minuten waren die Zweitplatzierten der schnellste Civic im Feld.
Den letzten Platz auf dem Podium schafften Vater und Sohn Dupre, die sich über ein optimales Debut freuten. Dino Drössiger/Hans Keutmann/Mark Giesbrecht (Bochum/Nideggen/Ganderkesee) kamen auf Rang vier. Keutmann leicht enttäuscht: „Wir lagen bis zur letzten Runde auf Platz zwei, als uns der Sprit ausging. Wir haben uns noch so gerade ins Ziel gerettet.“ Knapp dahinter folgten Marcel Engels/Wilfried Schmitz/Kim Berwanger (Willich/Setterich/Brücken). Schmitz: „Wir mussten heute alle vier Runden tanken, das hat viel Zeit gekostet und zum Schluss konnte ich mit alten Reifen nicht mehr angreifen.“
Die Plätze sechs und sieben gingen an das Team von Mathol Racing. Im Ziel lagen Oliver Lembeck/Berthold Bermel (Buchloe/Krefeld) vor Dr. Thomas Stoltz/Aaron Burkart (Remscheid/Wallhausen). Alls Achte fuhren Daniela Schmid/Anja Wassertheurer (Imst/Stuttgart) ins Ziel. Wassertheurer: „Wir sind zufrieden und kommen mit dem Auto immer besser zurecht.“ Enttäuscht waren die neuntplatzierten Werner Uetrecht/Florian Fricke/Harald Thönnes (Stemwede/Nienstädt/Mülheim-Kärlich): „Wir hatten beim Tanken ein Problem und haben dabei viel Zeit verloren.“
Nicht gewertet wurden am diesem Tag das Team von Pink Power Racing, das früh im Rennen ein Bremsproblem hatte, und das VLN Honda Junior-Team. Nicole Müllenmeister/Marc-Uwe von Niesewand/Daniel Ortmann (Wermelskirchen/Lohmar/Kirchen) mussten nach einem Ausritt beim Kampf um die Podiumsplätze kurz vor Rennende aufgeben.












