Bonk-Team mit 5 Autos und gestärkt in die dritte Runde

Beim dritten Rennen zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2007 am Nürburgring wird das Münsteraner Bonk-motorsport-Team am kommenden Wochenende gestärkt an den Start gehen. Teamchef Michael Bonk und hat seine 5 Rennwagen in den vergangenen 11 Tagen akribisch überprüft und erneuert, und kann deshalb beruhigt zum nächsten 4 Stundenrennen antreten. Und fast nebenbei bleibt noch die Zeit für den Teamchef, auch seinen zweiten Porsche 996 GT3 zu testen.

Bei sommerlichen Temperaturen werden am kommenden Samstag nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Fahrer eine Hitzeschlacht erleben. Das Bonk-motorsport-Team erwartet starke Konkkurernz in der Klasse V2, und Wie vor 14 Tagen wird es mächtig zur Sache gehen. Wolf Silvester und Mario Merten im Bonk-BMW 318i verteidigen die „Startnummer 1“ sehr eisern in der Klasse V2. Mit einer komplett neuen Vorderachse auf der rechten Seite sind die Kampfspuren vom letzten Konkurrenz-Rempler jedenfalls beseitigt. Aber einen zweiten Klassensieg zu erzielen, wird schwer, und sicher werden wieder diverse Konkurrenten ihre Kotflügel und Stoßstangen in den Weg stellen. Teamchef Michael Bonk setzt auf die erprobte Kampfqualität von Mario Merten im Schlussturn. Es wird auf jeden Fall eng werden.

Den Bonk-BMW M3 E46 Coupé (Startnummer 190) werden, wie schon beim letzten Rennen, Oliver Rövenich, Thomas Brügmann und Michael Bonk pilotieren. In der Klasse SP5 (VLN-Specials bis 3000cc) war das Trio zuletzt mit Platz 4 wegen eines Schalthebel-Bruchs nicht so erfolgreich, wie gewünscht. Der Bonk-BMW M3 soll am kommenden Samstag wieder wie gewohnt, ein heisser Anwärter auf den Tagessieg sein.

Den Bonk-Porsche 997 GT3 hat Michael Bonk vorsorglich mit 2 komplett neuen Benzinpumpen ausgegrüstet, damit ein Defekt wie vor 14 Tagen sich nicht wiederholen kann. Eine der beiden Pumpen hatte schon nach wenigen Runden blockiert, und dadurch einen Ausfall verursacht. Urs Schild aus der Schweiz und Stefan Aust aus Münster pilotieren den ca.415PS-starken Boliden (Startnummer 700). Der Bonk-Porsche startet in der in der heiss umkämpften Porsche-Cup-Klasse 4B.

Mit einem weiteren Bonk-BMW M3 (Startnummer 151) wird Lutz Kögel wieder an die Startlinie rollen. Der Kaiserslauterer steuert gemeinsam mit Axel Burkhard und Peter Bonk den Bonk-BMW in der Klasse SP6 (VLN-Specials bis 3500ccm) Mit Platz 7 wie beim letzten Rennen, oder eventuell ein bis zwei Plätze besser, wäre ein mögliches Ziel für Kögel und Co.

Zum ersten Einsatz kommt die neuere Version des Bonk-Porsche 996 GT3 am Nürburgring. Nachdem vor 14 Tagen bereits einer der beiden 996-er GT3 mit einem Klassensieg seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hat, testet Teamchef Michael Bonk nunmehr mit dem zweiten Bonk-Porsche durch ein komplettes Rennen den ersten „Härtetest“. Beide Autos sollen beim legendären Nürburgring-24-Stundenrennen zum Einsatz kommen.