Guter Saisonstart bei Dolate Motorsport

Mit insgesamt 3 Top-Platzierungen in der V4 Serienwagenklasse starteten die drei BMW Teams von Teamchef Jürgen Dolate erfolgreich in die aktuelle Saison. Mit einem Sieg des M3 Teams Karsten Welschar/Jörg Wiskirchen beim ersten Lauf und dem dritten Platz am vergangenen Wochenende sind die beiden im Moment drittbestes Serienwagenteam in der Gesamtwertung. . Allerdings liefen die bisherigen Renn-Samstage bei den vergangenen zwei Läufen nicht eben problemlos ab. So startete Welschar beim ersten Lauf von der letzten Position in der Startgruppe und beim zweiten Lauf sogar aus der Boxengasse. Einmal spielte ein Motorsteuergerät verrückt, beim zweiten Einsatz versuchte das Differentialgehäuse seinen Arbeitsplatz zu verlassen. Glücklicherweise traten die Technikprobleme nur im Training auf und wurden von der Dolate-Mannschaft fürs Rennen nachhaltig gelöst. „Hoffentlich bleibt und das Renn-Glück die ganze Saison hold, dann können wir ja bei den künftigen Einsätzen gleich freiwillig aus der Boxengasse starten“ witzelte ein zufriedener Jörg Wiskirchen.

Nicht ganz so glücklich war die neue Dolate-Mannschaft Ehleiter/Klumpp/Hartwig auf dem wunderschönen BMW 325i E46. Beim Saisonauftakt vor 14 Tagen lag Startfahrer Thomas Ehleiter in der 4. Runde bereits mit über 20 Sekunden in Führung als Ihn eine unglückliche Kollision bei einem Überholvorgang jäh aus dem Rennen riss. Bei dem relativ zarten Leitplankeneinschlag Ausgang Hatzenbach wurde der BMW allerdings so stark beschädigt das eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. „Sch….. sowas ist mir bisher noch nie passiert – aber irgendwann ist jeder mal dran“ resümierte Ehleiter den Ausfall leicht zerknirscht. Am vergangenen Wochenende hellten sich die Mienen etwas auf. Nach der Poleposition im Training lief das Rennen fast nach Plan. Leider fehlten nach 4 Stunden ganze 4 Sekunden zum Sieg. Schlussfahrer Günther Hartwig hatte bei der Hitzschlacht mit stark nachlassenden Pneus zu kämpfen und musste den „Stern von Willich“-Mercedes drei Runden vor Schluß kampflos ziehen lassen . „Wir müssen noch etwas an der Fahrwerkseinstellung arbeiten dann können wir bis zum Schluß den vollen Speed gehen und werden sicher tolle Ergebnisse einfahren.“ kommentierte Jürgen Dolate den weiteren Saisonverlauf optimistisch.

Seinen Speed konnte HaRo Holzer auf dem Agepan-M3 bisher noch nicht richtig zeigen. Beim ersten Wertungslauf mit Partner Kurt Thiim ereilte die beiden bereits im Training ein kapitaler Motorschaden sodass nicht einmal eine vernünftige Trainingszeit zu Buche stand. Da Thiim am vergangenen Wochenende in Monza bei der ALMS Serie in Monza tätig war musste Holzer die 4 Stunden Eifeltortur als Solist aufnehmen. „Ich habe mit Teamchef Jürgen Dolate einen kräftesparenden „Rennfahrplan“ erabeitet der aber durch einen unplanmäßigen Boxenstop gekippt wurde“ berichtete ein sichtlich deprimierter Holzer. Ursache des Problems war „Rushhour“ an der Box 10 beim Tankstop des M3, somit konnte der Tankvorgang nicht normal durchgezogen werden. Damit fehlten ein paar Liter zum Schluß des Rennens die das angepeilte Ziel Treppchenplatz zu Makulatur werden ließen. Trotzdem sieht Holzer zuversichtlich in die laufende Saison: „Irgendwann endet jede Pechsträhne!“