Gelungene Generalprobe für das VLN Honda Junior-Team

Zweiter Testeinsatz für das VLN Honda Junior-Team beim zweiten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft – vierter Platz nach einem starken Rennen. Nicole Müllenmeister, Marc-Uwe von Niesewand und Daniel Ortmann beeindrucken mit großem Kampfgeist.

Auch das Rennen am Samstag sollte von FH Köln Motorsport, ebenso wie bereits der erste Lauf vor zwei Wochen, konsequent als Test für den am 28. April startenden Honda Civic Type-R-Cup genutzt werden.

„Als einziger Civic im Starterfeld war unserer noch nicht mit der neuen Sperre ausgestattet“, erklärt Dirk Krüger, Technischer Leiter bei FH Köln Motorsport. „Und genau das hat uns richtig Zeit gekostet. Beim Rausbeschleunigen aus den engen Ecken haben wir damit einen enormen Nachteil, was Topzeiten heute für uns schon im Ansatz unmöglich machte.“

Trotzdem gelang es, sich mit einer perfekten Boxenstrategie immer weiter nach vorne zu kämpfen, zwischenzeitlich waren sogar die ersten Führungskilometer für den VLN Honda zu verzeichnen. Das VLN Honda Junior-Team lag auf Podiumskurs. Einen Strich durch diese Rechnung machte dann allerdings ein technisches Problem beim Boxenfunk. Nicole Müllenmeister verpasste dadurch den zum Auftanken nötigen Stopp und musste eine Extrarunde über die Grand Prix-Strecke drehen. Das Resultat: Ein zwar eher enttäuschender, aber keinesfalls pessimistisch stimmender vierter Rang.

„Wir sind auf einem guten Weg“, zeigt sich Nicole Müllenmeister optimistisch. „Der Civic hat heute schon deutlich besser funktioniert, das Team von FH Köln Motorsport hat einige Schwachstellen aussortiert, die uns beim ersten Rennen aufgefallen waren. Das stimmt uns zuversichtlich, dass wir beim Saisonauftakt des Honda Civic Type-R Cups in 14 Tagen vorn dabei sein können.“

„Ähnliches war auch von Startfahrer Daniel Ortmann zu hören, der mit einem Doppelturn bei hochsommerlichen Temperaturen einem regelrechten Fitnesstest unterzogen wurde. „Das Vertauen in das neue Auto wächst, es lässt sich jetzt wesentlich exakter fahren. Allerdings fehlt uns in Bezug auf einzelne Rundenzeiten der direkte Anschluss an die Spitze. Daran müssen und werden wir noch arbeiten.“

„Wir waren heute weitaus besser aufgestellt, als es das Rennergebnis vermuten lässt,“ so Marc-Uwe von Niesewand. „Die schnellen Runden der Spitzenteams heute konnten wir nicht ganz mitgehen, was eindeutig auf die noch fehlende Sperre zurückzuführen ist. Aber über die Renndistanz haben wir schon jetzt eine beeindruckende Performance.“