Zweiter Lauf – zweiter Podestplatz für Claudia Hürtgen. Die Aachenerin kam zusammen mit Teamkollege Johannes Stuck im BMW Z4 M Coupé von Schubert Motors erneut auf Platz drei und bestätigte damit die hervorragende Leistung beim Saisonauftakt.
“Das war heute ein hartes Stück Arbeit“, so Claudia Hürtgen nach der Hitzeschlacht auf der Nordschleife. Bei 28 Grad Außentemperatur erging es den rund 30.000 Fans rund um die Strecke sehr gut. Dem Schubert-Duo machte die Hitze im Cockpit aber doch zu schaffen. „Wir hatten Probleme mit der Belüftung und die Temperatur stieg immer weiter an.“ Und da dies schon in der 3. Runde des 4-Stunden-Rennen passierte, konnte man von wirklich von Schwerstarbeit reden.
Beim Qualifying am Samstagmorgen kam Claudia Hürtgen mit einer Zeit von 8:34,126 Minuten auf die siebte Startposition von 200 Fahrzeugen und hatte keinerlei Probleme mit dem 420 PS starken Z4: „Alles lief rund. Die Testfahrten donnerstags vor dem Rennen haben uns einen Schritt weiter gebracht.“
Das merkte man dann auch im Rennen. Nach und nach arbeitete sich Claudia Hürtgen nach vorne und übergab an ihren Teamkollegen Johannes Stuck. „Neben der Hitze im Cockpit hatten wir auch leichte Probleme mit den Reifen. Ich denke aber, dass wir das nun im Griff haben“, so Hürtgen beim Wechsel.
Und so war es dann auch. Johannes Stuck konnte abermals das Team überzeugen und spulte fehlerlos seine Runden ab. Zum Schlußturn übergab er nochmals an Claudia Hürtgen, die auf Platz drei über die Ziellinie fuhr. Insgesamt 20 Runden absolvierte sie, war nachher geschafft aber natürlich sehr glücklich über den Podestplatz: „Ich denke, wir können sehr zufrieden sein. Das Auto lief sehr gut und die Dunlop-Reifen waren zum Schluß top. Kompliment auch an Johannes Stuck, der sich hervorragend entwickelt.“
Und der 20-jährige Youngster gab das Kompliment zurück: „Ich kann sehr stolz sein, mit einer so erfahrenen Teamkollegin zusammen fahren zu dürfen. 80% der Leistung kamen von Claudia.“
Und auch Teamchef Torsten Schubert strahlte zum Schluß in seiner unnachahmlichen Art: „Das war o.k. Wir haben als einziges Team zum zweiten Mal auf dem Podest gestanden und auf dieser Leistung können wir aufbauen…!“
Bereits in 14 Tagen kann das Team zeigen, ob man diese Platzierung vielleicht nochmals erreichen kann. Am 28. April 2007 steht der 3. Lauf der Meisterschaft an.












