Honda Civic Cup bereit für das erste Rennen

Beim zweiten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, dem 32. DMV 4-Stunden-Rennen, waren sieben neue Honda Civic Type R am Start. Die Teams nutzten die Chance, mit den Cup-Fahrzeugen einen letzten ernsthaften Test zu unternehmen, bevor beim nächsten Lauf erstmals Punkte vergeben werden.

Bei sehr warmen Temperaturen, am Nürburgring war der Frühsommer ausgebrochen, zeigten die Honda Civic Type R keine größeren Schwächen und glänzten mit ihrer Zuverlässigkeit. Harald Proczyk/Oliver Lembeck (St. Margarethen/Buchloe) waren diesmal die schnellste Mannschaft.

Die Besucher erfreuten sich am Sonnenschein und die Teilnehmer des Honda Civic Cups konnten ihre Wagen bei höheren Temperaturen testen. Bei der Generalprobe fuhren Proczyk/Lembeck im Training mit 10.00,902 Minuten die schnellste Zeit und scheiterten wieder nur knapp an der 10-Minuten-Schallmauer. Knapp dahinter folgten Marcel Engels/Wilfried Schmitz/Michael Ecker (Willich/Setterich/Hauptstuhl). Engels: „Das Fahren mit dem neuen Auto macht generell viel Spaß. Man muss nur sehr vorsichtig sein und eine saubere Linie finden. Dann kommen die schnellen Rundenzeiten von allein.“

Im Rennen setzten sich Engels/Schmitz/Ecker zunächst an die Spitze. Im weiteren Verlauf entwickelten sich einige schöne Zweikämpfe, die aber noch nicht mit letzter Konsequenz verfolgt wurden. Schließlich wurden bei dem Rennen noch keine Punkte für den Honda Civic Cup vergeben. Am Ende hatten Proczyk/Lembeck die Nase vorn. Im Ziel hatten sie 50 Sekunden Vorsprung auf Frank Kuhlmann/Hans Keutmann/Mark Giesbrecht (Bramsche/Nideggen/Ganderkesee), die sich über Rang zwei freuten. Kuhlmann: „Wir sind nach wie vor in der Lernphase und wollten kein Risiko eingehen. Wir müssen noch einiges am Fahrwerk verändern, dann sollte es funktionieren. Platz zwei ist natürlich eine tolle Sache.“

Nur knapp dahinter folgten auf Rang drei Werner Uetrecht/Florian Fricke/Harald Thönnes (Stemwede/Nienstädt/Mülheim-Kärlich), die diesmal ihr Debut gaben. Uetrecht. „Das sind unsere ersten Kilometer. Es fühlt sich ganz gut an, aber wir müssen noch einige Dinge testen und verändern.“

Rang vier für das VLN Honda Junior-Team Nicole Müllenmeister/Marc-Uwe von Niesewand/Daniel Ortmann (Wermelskirchen/Lohmar/Kirchen), das zum Schluss durch ein Kommunikationsproblem, der Funk war defekt, wertvolle Zeit verlor: Von Niesewand: „Es wird immer besser. Wir verstehen das Auto immer mehr und haben eine Menge gelernt.“ Alls Fünfte kamen Daniela Schmid/Anja Wassertheurer (Imst/Stuttgart) ins Ziel. Wassertheurer: „Es braucht noch einige Zeit, bis wir uns richtig an das Auto gewöhnt haben, aber dann sollte es schon noch etwas schneller gehen.“

Die Zeiten konnten sich auch beim zweiten Auftritt des Honda Civic Cups sehen lassen, aufgrund der hohen Temperaturen lagen diese allerdings über denen des ersten Rennens. Die schnellste Runde gelang erneut dem Team Proczyk/Lembeck in 10.09,522 Minuten.

Das Team von Pink Power Racing mit Jürgen Schulten/Ludger Henrich/Helmut H. Engelbracht (Hamminkeln/Schmitten/Rheurdt) hatte im Rennen einige Probleme mit der Bremse. Schulten: „Nachdem wir durch zusätzliche Boxenstopps weit zurückgefallen waren, haben wir kurzerhand aus dem Rennen einen Test gemacht.“