Platz drei für Claudia Hürtgen im BMW Z4 M Coupé

Einen hervorragenden Saisonstart gab es für die Aachenerin Claudia Hürtgen im BMW Z4 M Coupé von Schubert Motors. Zusammen mit ihren Teamkollegen Hans-Joachim Stuck und Johannes Stuck kam sie auf Platz drei der VLN Langstreckenmeisterschaft.

“Vor dem Start hatten wir uns Platz fünf als Ziel gesetzt. Jetzt wurde es mit Platz drei sogar das Podest. Das ist fantastisch für das gesamte Team und das neue Projekt“, so Claudia Hürtgen sichtlich gut gelaunt nach dem Rennen.

Kurz vor Ende sah das noch nicht so entspannt aus. Nachdem man sogar zwischenzeitlich im Kampf um Platz zwei war, nahm BMW-Werkspilot und ex Formel 1-Fahrer Hans-Joachim Stuck zum Schluß das Tempo raus und fuhr sicher auf den Podestplatz. 30 Minuten vor Ende des 4 Stunden-Rennens war die Luft in der Box von Schubert Motors zum Zerreißen gespannt. „Jetzt bloß kein Ausfall mehr“, so die einhellige Meinung. Doch der 420 PS-starke BMW Z4 M Coupé lief wie am Schnürchen und „Strietzel“ Stuck überquerte unter komplettem Jubel der Boxenmannschaft die Ziellinie!

Auch ein Prestigeerfolg für die Oscherslebener Mannschaft von Teamchef Torsten Schubert, denn auf Platz vier lag kein geringeres Auto als der Werks-BMW Z4 M Coupé vom amtierenden Weltmeister Andy Priaulx und WM-Auftaktsieger Jörg Müller.

Schon beim Qualifying am frühen Samstagmorgen konnte das Fahrertrio Hürtgen/Stuck/Stuck überzeugen. Bei noch feuchter Strecke brauchte der Z4 M Coupé 8:34,821 Minuten für die 24,433 Kilometer lange Nordschleife und kam auf Startplatz fünf.

Dicht umlagert dann das Auto beim Start am Samstagmittag. Zahlreiche Fans holten sich noch Autogramme ab und erfragten Details. Claudia Hürtgen sass als erste im Cockpit und die 28.000 Zuschauer rund um die Nordschleife waren gespannt auf den Rennverlauf.

Ohne Probleme gab sie den BMW Z4 M Coupé an den Youngster Johannes Stuck, der mit seinen 20 Jahren schon äußerst erfahren agierte, Spitzenfahrer in Schach hielt und Platz drei verteidigte. Vater Hans-Joachim war vor dem Einsatz ebenfalls sichtlich aufgeregt: „Zum einen weil ich gleich selber fahre und zum anderen weil Johannes im Auto sitzt. Aber ich muss sagen, er macht seine Sache toll und besitzt schon eine hohe Rennintelligenz.“

Auch Claudia Hürtgen war später voll des Lobes: „Alles lief hervorragend und Sonderlob an Johannes. Er hat einen tollen Job gemacht. Wichtig war uns anzukommen und weitere Erkenntnisse zu sammeln. Wir haben noch kleinere Probleme, die nur auf der Nordschleife auftreten. Das Auto ist ein wenig bockig. Das können wir aber nur im Renneinsatz analysieren, denn es gibt keine vergleichbarere Strecke als die Grüne Hölle. Ich denke unsere schnellste Runde von 8:33,080 Minuten können wir noch etwas verbessern. Ich habe bei meinem Stint auch etwas das Tempo rausgenommen, da wir es nicht übertreiben wollten. Die Saison wird Spaß machen! Weiter geht es jetzt am 14. April 2007 mit dem 2. Lauf der Meisterschaft.“