Kein Rennglück hatten die Busch-Zwillinge Marc und Dennis beim Auftakt der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife im Seat Supercopa. 28.000 Fans sahen den 1. Lauf der neuen Saison am 31. März 2007. Beim Zeittraining am Samstagmorgen, um 8.30 Uhr, war die Strecke noch etwas feucht und so die Bedingungen für die 184 Fahrzeuge nicht einfach. Doch Marc Busch trumpfte auf und konnte sich nach einer Eingewöhnungszeit an die Spitze der Klasse SP3T setzen.
Nach Fahrerwechsel ging Dennis Busch auf die Reise in die 24,433 km lange „Grüne Hölle“, wie Formel 1-Pilot Jackie Stewart die Strecke einmal nannte. Doch leider kam er nicht ganz so weit und hatte im Streckenabschnitt Breidscheid einen Unfall. „Ich kam von der Geraden in die Kurve und das Heck brach aus“, so Dennis Busch. Und weiter: „Da war ich wohl einen Tick zu schnell unterwegs! Ich weiß jetzt: Auf der Nordschleife ist weniger manchmal mehr!“ Der 260 PS-starke Seat knallte in die Leitplanke und demolierte dabei das Heck. Leider konnte man den Schaden an den Strecke nicht beheben und das Team musste den Lauf komplett ausfallen lassen.
Teamchef Harald Busch nahm es mit Gelassenheit: „Was soll ich sagen? Es ist natürlich ärgerlich aber ich denke, Dennis hat seine Lektion gelernt. Beim nächsten Mal wird er es ein weniger vorsichtiger angehen. Es ist passiert und wir werden beim nächsten Lauf erneut angreifen.“ Was Harald Busch aber natürlich überzeugte war die Abstimmung des Autos: „Wir hatten die Bestzeit und vielleicht hätten wir in der Klasse von der Pole Position an den Start gehen können. Ein Kompliment auch an Yokohama und an Günter Schlag. Die Reifen sind super und ein Garant für den Erfolg!“












