Sieben Teams des neuen Honda Civic Cups starteten zum Saisonauftakt der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2007 auf den Nürburgring. Bei der 56. ADAC Westfalenfahrt gab es die ersten ernsthaften Testfahrten mit dem neuen Cup-Fahrzeug. Der Testlauf, Punkte für den Honda Civic Cup werden ersten ab dem dritten Rennen (28. April) vergeben, war ein voller Erfolg. Die Teams äußerten sich durchweg positiv über den neuen Civic und legten zum Teil bereits beachtliche Rundenzeiten vor. Zudem gab es keine nennenswerten technischen Probleme. Schnellstes Team beim ersten Rennen waren die Cup-Neulinge von Pink Power Racing: Jürgen Schulten/Ludger Henrich/Helmut H. Engelbracht (Hamminkeln/Schmitten/Rheurdt).
Für die Eifel war es ein akzeptabler Frühlingstag. Mittags schien die Sonne, nur am Nachmittag gab es ein paar spärliche Regentropfen, dabei lagen die Temperaturen im Bereich des Erträglichen. Mit Spannung erwarteten die sieben Teams das Training, das unter schwierigen Bedingungen stattfand. Die Strecke hatte noch feuchte Stellen und die Reifen kamen nur schwer auf Temperatur. Trotzdem konnten die Honda-Piloten erste Erfahrungen auf der Nordschleife sammeln. Vorjahresmeister Marcel Engels (Willich): „Der neue Civic ist angenehm zu fahren. Wir müssen noch einige Testkilometer sammeln und dann nehmen wir uns die 10-Minuten-Grenze vor.“
Im Rennen setzten sich die positiven Eindrücke fort. Konstant zogen die Teams ihre Runden und spulten wichtige Kilometer ab. Am Ende des Rennens, bei dem zum Großteil noch auf harte Positionskämpfe verzichtet wurde, lagen die Cup-Neulinge Henrich/Schulten/Engelbracht vorn. Engelbracht: „Natürlich war das nur ein erster Test, aber trotzdem haben wir auf die Platzierung geachtet, weil wir in der VLN-Gesamtwertung weit nach vorne wollen.“
Zweiter im Ziel wurde der von Honda Racing eingesetzte Civic, diesmal mit den Routiniers Stefan Schlesack/Klause Niedzwiedz (Remscheid/Waltrop) am Steuer. Schlesack: „Für uns ein einmaliger Testeinsatz, bei den anderen Rennen fährt das Damenteam Anja Wassertheurer/Daniela Schmid. Ein optmaler Probelauf für den Civic. Wir haben nur einige Kleinigkeiten gefunden, die bis zum Saisonstart geändert werden müssen.“
Danach folgten Wilfried Schmitz/Marcel Engels/Kim Berwanger (Setterich/Willich/Brücken). Schmitz: „Es hat Spaß gemacht. Das sollte mit dem neuen Auto eine gute Saison werden.“ Rang vier für das VLN Honda Junior-Team Nicole Müllenmeister/Marc-Uwe von Niesewand/Daniel Ortmann (Wermelskirchen/Lohmar/Kirchen). Müllenmeister: „Für uns waren das die ersten Kilometer mit dem Auto. Wir haben nicht viel erwartet und sind so recht zufrieden.“ Alls Fünfte kamen Frank Kuhlmann/Hans Keutmann/Mark Giesbrecht in Ziel. Kuhlmann: „Wir haben es heute ruhig angehen lassen. Wir müssen das Auto erst einmal kennenlernen, bevor wir dann daran arbeiten, schneller zu werden.
Die Zeiten konnten sich allerdings schon beim ersten Auftritt sehen lassen. Die schnellste Rennrunde mit 10.00,766 Minuten (Harald Proczyk, Mathol Racing) lag nur knapp über der 10-Minuten-Grenze.
Zwei Teams kamen an diesem Samstag nicht ins Ziel. Bei Jürgen Nett/Rolf Schütz (Mayen/Andernach), die im Training mit 10.06,988 Minuten die schnellste Runde gefahren waren, beschädigte ein aufgewirbelter Stein den Kühler. Harald Proczyk/Oliver Lembeck (St. Margarethen/Buchloe) verloren ein Rad, nachdem ein Radbolzen gebrochen war.












