Ein Getriebeschaden beendete alle Hoffnungen des mit Autogas befeuerten Generationenteams auf einen guten Saisonabschluss. Zwischenzeitlich lag das Team in der alternativen Klasse SP10 auf Rang drei.
Dirk Kremp (Köln) und Karl Brinker (Herne) wollten im Autogas betriebenen Ford Fiesta ST des Generationenteams zum Ende der Saison 2006 noch mal alles geben. Bisher hatte das Team eine durchweg positive Resonanz auf das Rennengagement mit Autogas erhalten. Die Endplatzierungen waren mit 2 zweiten Plätzen, einem dritten, einem vierten und einem fünften Platz in der ersten VLN-Saison mit dem Autogas betriebenen Ford Fiesta ST und Böckmann Renntechnik als neuem Einsatzteam weitestgehend über den Erwartungen geblieben. Dem gegenüber standen bisher drei Ausfälle durch Unfall oder technische Probleme. Doch leider sollte das letzte Rennen der Langstreckensaison hier eine weitere Nullnummer hinzufügen.
Im verregneten Zeittraining zum 31. DMV Münsterlandpokal platzierte sich das Team auf Platz neun in der Klasse. „Wir hatten schlechten Grip und wollten nichts riskieren, ob man bei den widrigen Herbstbedingungen drei Plätze weiter vorne steht, oder nicht ist sowieso zweitrangig“ so Dirk Kremp zum Trainingsergebnis. Die noch im letzten Lauf akuten Probleme mit der Gaszufuhr hatte Teamchef Klaus Böckmann in der Zwischenzeit erfolgreich beheben können, leicht konnte Startfahrer Dirk Kremp am vergangenen Rennwochenende wieder Gas geben. Da auf der langen Nordschleife recht schmierige Bedingungen herrschten, wurden Intermediates aufgezogen. „Ich konnte auch gleich nach dem Start aufholen und mir bis zum Wechsel auf Karl Brinker Rang fünf sichern.“ Herbstwetter in der Eifel, die Bedingungen wechselten von nass auf trocken, unberechenbar für die 170 gestarteten Teams. Deswegen wechselte auch das Generationenteam, neben vielen anderen, auf Slicks und brachte den Fiesta ST zwischen der Diesel-Konkurrenz sukzessive bis auf Rang drei nach vorne. 35 Minuten vor Schluss aber zerstörte ein Getriebeschaden alle Hoffnungen auf ein erneutes Podium. Ein kurzfristig überdrehter Motor im Streckenabschnitt Hatzenbach, brachte nur eine Runde später, als Folgeschaden, einen irreparablen Getriebeschaden mit sich. Keine Chance für die schnellen Böckmann Mechaniker, Ausfall im letzten Rennen der Saison, so der nüchternde, aber auch enttäuschte Kommentar der Teamführung.
Die Saison hatte gut angefangen, das Team konnte sich gleich zu Anfang als zweite Kraft hinter den unschlagbaren werksunterstützten BMW 120d von Schubert Motors etablieren. Die Gastechnik überzeugte durch unproblematische Handhabung und zuverlässige Arbeit unter Extrembedingungen. Aber nicht nur das Material wurde gefordert, auch der Mensch und der ist leider nicht unfehlbar. Für 2007 hat das Team ein neues Projekt in Planung, die Präsentation erfolgt in vier Wochen auf der Essener Motorshow.












