Beim zehnten und letzten Lauf des Honda Civic-Cups 2006 im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring gab es zum Saisonausklang noch einmal ein spannendes Rennen. Elf Honda Civic waren zum Finale in die Eifel gekommen. Das VLN Honda Junior-Team mit Christoph Breuer/Benjamin Koske (Nettersheim/Büttelborn) holte den zweiten Saisonsieg und sicherte sich damit den Vize-Titel hinter den bereits feststehenden Titelträgern Uwe Unteroberdörster/Marcel Engels/Wilfried Schmitz (Lohmar/Willich/Setterich). Zweite wurden am Samstag Mark Giesbrecht/Hans Keutmann/Frank Kuhlmann (Ganderkesee/Nideggen/Bramsche) vor Bernd Schneider/Gerd-Michael Schumacher (Hagen/Euskirchen), die aus der Boxengasse nachstarten mussten und eine prächtige Aufholjagd zeigten.
Regen bestimmte an diesem Renntag das Geschehen. Nachdem die Strecke im Lauf des Zeittrainings abgetrocknet war, verhinderte ein neuerlicher Regenguss kurz vor dem Ende für viele Teams eine letzte schnellste Runde. Bei den Honda Civic ging es wieder einmal sehr eng zu. Vier Mannschaften blieben diesmal unter der 10-Minuten-Grenze. Auf Pole stand das Honda VLN-Junior-Team Breuer/Koske mit 9:54.116 Minuten vor Norbert Bermes/Harald Thönnes/Andreas Weiland (Willich/Mülheim-Kärlich/Bad Vilbel) in 9:54.385 Minuten, Unteroberdörster/Engels /Schmitz in 9:56,655 Minuten und Benno Berwanger/Kim Berwanger/Michael Ecker (Brücken/Brücken/Hauptstuhl) in 9:58.267 Minuten. Giesbrecht/Keutmann/Kuhlmann scheiterten nur knapp mit 10:00.631 Minuten an der Schallmauer. Schneider/Schumacher mussten nach dem Training das Getriebe wechseln und deshalb aus der Boxengasse starten, das kostete laut Reglement noch zusätzlich eine 1-Minuten-Strafe.
Im Rennen, das auf nasser Strecke gestartet wurde, entwickelte sich zunächst ein spannender Vierkampf zwischen Bermes/Thönnes/Weiland, die die Führung übernahmen, dem Junior-Team, Unteroberdörster/Engels/Schmitz und Andre Krumbach/Andreas Teichmann (Eschweiler/Meerbusch). Als Erste mussten Bermes/Thönnes/Weiland aufhören. Bermes: „Die Saison endet so bescheiden, wie sie angefangen hat. Wir lagen gut vorn, als der Motor Probleme machte.“ Zur gleichen Zeit war auch für Berwanger/Berwanger/Ecker Schluss: „Irgend etwas am Antriebsstrang ist gerissen.“
Die Vorentscheidung an diesem Tag fiel nach zwei Dritteln des Rennens, als kurzfristig erneut Regen einsetzte. Junior Breuer: „Koske ist trotz des Regens, der glücklicherweise sehr schnell wieder aufhörte, auf Slicks draußen geblieben und hat uns dadurch wenigstens einen Boxenstopp und viel Zeit erspart.“
Dahinter platzierten sich Giesbrecht/Keutmann/Kuhlmann, die konstant ihre Runden über die Nordschleife zogen. Auf Platz drei landeten schließlich Schneider/Schumacher: „Wir haben anfangs sehr viel Zeit verloren, da wir uns durch das gesamte Feld kämpfen mussten. Im Ziel waren wir dann Zweite, allerdings kam dann noch die Zeitstrafe.“ Rang vier für Werner Uetrecht/Florian Fricke (Stemwede/Nienstädt) vor dem neuen Meistern Unteroberdörster/Engels/Schmitz: „Wir hätten gern gewonnen. Wir haben allerdings viel Zeit durch einen gebrochenen Hauptschalter eingebüßt.“ Platz sechs für Krumbach/Teichmann: „Auf nasser Strecke haben wir uns weit nach vorn gefahren, um dann diesen Vorsprung an der Tanksäule, die nicht funktionierte, wieder zu verlieren.“ Als dann noch ein Reifen platzte, war an eine Spitzenposition nicht mehr zu denken. Rang sieben ging an Michael Marsani/Jörg Klinkhammer (Hattingen/Krombach), die auf nasser Strecke mit Slicks starteten. Das Pokerspiel zahlte sich letztlich nicht aus, da Marsani in der Anfangsphase zu viel Zeit verlor, da die Strecke langsamer als erwartet abtrocknete. Platz acht für Dr. Joachim Steidel/Herbert von Danwitz/Marcel Hoppe (Recklinghausen/Tönisvorst/Lennestadt).












