Lambo-Racing mit Kurt Thiim als Costarter

Nachdem das Team Lambo-Racing schon im vorhergehenden Rennen an aussichtsreicher Position durch einen Reifenschaden ausschied, wurde der Gallado nun wieder Opfer der Peripherie. In der letzten Runde, mit dem Ziel vor Augen löste sich in der Auffahrt zum Schwalbenschwanz das linke Hinterrad. Ex-DTM Pilot Kurt Thiim, den man für dieses Rennen als zweiten Fahrer gewinnen konnte und der den letzten Turn fuhr: „Plötzlich tat es einen Schlag und das Rad hing quer halb aus dem Kotflügel. Gott sei Dank konnte ich den Gallado auf der Straße halten. Für die Jungs von Lambo-Racing tut es mir leid, dass wir so kurz vor dem Ziel ausscheiden mussten. Die haben zusammen mit Herbert Lingmann aus einem Straßenauto ein sehr gutes Rennauto entwickelt. Das Setup des Autos ist gut, nur für die Hinterachse muss noch eine bessere Lösung gefunden werden.“

Das Rennen startete für den orangen Gallardo aus der 7. Startreihe und verlief zunächst gut. Stephan Rösler konnte sich einige Plätze nach vorne arbeiten und belegte in seinen beiden Turns konstant einen Platz in den Top Ten. Auch der 3. Turn von Kurt Thiim verlief bis auf einen Dreher, der etwas Zeitverlust bedeutete, zunächst problemlos: „Ich habe mich beim Rausbeschleunigen aus einer Kurve gedreht. Daraufhin stand ich so blöd, dass über vier Minuten vergingen, bis die Streckenposten mich wieder in Fahrtrichtung platzieren konnten.“ Am Ende ereilte das Team, dann den Eingangs beschriebenen Ausfall.

Den Renntag fasste dann Stephan Rösler etwas enttäuscht zusammen: „Es ist schade, dass wir nun zum zweiten Mal in Folge durch ein Problem an der Peripherie gestoppt wurden. Bitter ist das besonders drei Kilometer vor dem Ziel. Der Gallardo selbst erwies sich wieder als absolut zuverlässig und machte wie schon in allen Rennen zuvor keine Probleme, bis auf das ABS, welches uns heute ausfiel. Wir hätten uns natürlich gewünscht zusammen mit Kurt Thiim ins Ziel zu kommen.“

Lambo-Racing wird bis zum nächsten Rennen versuchen zusammen mit dem Einsatzteam Lingmann Motorsport die von Kurt Thiim angesprochene Hinterachsproblematik zu lösen und geht hoffentlich mit mehr Glück ins nächste Rennen.