„Ich bin sehr zufrieden“, Uli Baumert konnte sich beim achten Wertungslauf zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft über Rang zwei in seiner Klasse freuen. Mit seinem BMW M3 E30 musste er lediglich dem Hyundai Coupe V6 von Schumann/Schumann den Vortritt lassen. Dennoch war er glücklich, zumal er mit einem Youngtimer an den Start gegangen war.
Baumert war von Rang vier in der Klasse gestartet. Mit einer Trainingszeit von glatt 10 Minuten konnte er auf der leicht feuchten Piste und bei diesigen Verhältnissen sehr gut leben. Schließlich hatte am Vortag noch niemand geglaubt, dass alles pünktlich ablaufen würde. Beim freien Training am Freitag hing vor allem über der Grandprixstrecke dichter Nebel. Doch der verzog sich über Nacht und Qualifying und Rennen konnten pünktlich gestartet werden. Die kühlen Temperaturen kamen dem BMW M3 E30 während des 4-Stunden Rennens wohl entgegen.
Stück für Stück arbeitete sich Baumert nach vorne. Nur der Tankstopp warf ihn im Gesamtklassement zurück. „Ich habe beim Tanken 6 Minuten verloren“, sagte Baumert. Der Grund: Der Einfüllstutzen ist so konstruiert, dass das Benzin stark aufschäumt. „Da muss man echt langsam tanken, weil sonst nichts reingeht.“ Bis zum nächsten Lauf soll das aber noch verbessert werden.
So kam im Gesamtstand nur Rang 80 heraus. „Ich weiß ja, wo ich sonst gestanden hätte.“ Allerdings hätte es in der Klasse nicht zum Sieg gereicht. Der Hyundai war deutlich stärker, als Baumerts BMW. Die anderen Konkurrenten hatte er gut im Griff. „Als die anderen kleinere technische Probleme bekamen, konnte ich sogar Tempo rausnehmen und das Material schonen.“ Der Grund für diese Überlegenheit resultierte auch aus der hervorragenden Abstimmung der Drexler Sperre und des Öhlins Farwerkes. „Der Wagen ist wirklich perfekt gelaufen“, Baumert war stolz auf seinen BMW.
Der nächste und für diese Saison auch letzte Lauf ist am 28. Oktober. Baumert wird dann wohl wieder mit seinem Youngtimer-BMW antreten, um den deutlich jüngeren Fahrzeugen zu zeigen, was auch in einem betagten Auto noch steckt.












