Heinrich Rosier strahlte übers ganze Gesicht. Sein Mercedes 190 E Evo 2 war auch beim dritten Einsatz der Saison an Zuverlässigkeit nicht zu überbieten. „Er rennt, wie ein Kätzchen“, sagte er schon während des 3-einhalb Stunden Rennens. Das vergleichsweise kurze Rennen war für das Team fast ein Sprint-Rennen. Am Ende wurde der schwarz-silberne 190er Dritter in der Klasse H3.
Doch das Ergebnis war denkbar knapp. Grade einmal 16 Sekunden trennten die ersten drei am Ende. Doch auch wenn es nicht für den Platz ganz oben in der Klasse gereicht hat, war das Team dennoch sehr zufrieden. „Wir wollen nicht auf Biegen und Brechen weiter nach vorne kommen“, meinte Rosier, „schließlich sind wir vor allem zum Spaß hier.“ Und auch sein Teamkollege Günther Schulze-Ardey war mit dem Ergebnis zufrieden.
Diesmal auch ein besonders schneller Spaß. In seiner vorletzten Runde setzte Rosier nämlich eine neue Jahresbestleistung in seiner Rundenzeit. Mit 10 Minuten und 29 Sekunden fuhr er fast 10 Sekunden schneller, als bisher in diesem Jahr.
Eine neue Bestmarke schien am Morgen noch unmöglich. Die Piste war ziemlich nass und trocknete im Qualifying nur sehr langsam ab. Dafür blieben die Teams im Rennen von den angekündigten Regenschauern verschont. Die Eifel zeigte sich von bester Sonnenseite und lieferte bei Temperaturen um die 20 Grad einen blauen Himmel mit strahlender Sonne. Beste Bedingungen also, die Heinrich Rosier zu seiner Bestmarke trieben.












