Mit souveränen Erfolgen beim 38. ADAC Barbarossapreis glänzte das Team Bonk-Motorsport aus Münster. Die Bilanz nach dem siebten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft: drei Pokale im Gepäck und den Titel weiter im Visier.
Peter Bonk, Michael Bonk und Oliver Rövenich gewannen wie schon bei den vorangegangenen Rennen im BMW M3 die Klasse SP5 (VLN-Specials bis 3.000 ccm Hubraum) deutlich. Der Vorsprung des Trios auf die Zweitplatzierten betrug im Ziel mehr als fünf Minuten. Und das, trotz eines technischen Problems am ABS (Anti-Blockiersystem), das während des Rennens über 3,5 Stunden auftrat. In der Gesamtwertung erreichten Bonk/Bonk/Rövenich Platz 16 von 186 gestarteten Fahrzeugen.
Die Aussichten auf den Titel in der Langstreckenmeisterschaft sind für Mario Merten und Wolf Silvester weiterhin bestens. Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg in der Klasse V2 (VLN-Serienwagen bis 1.850 ccm Hubraum) untermauerte das Duo zum fünften Mal in diesem Jahr seine Stärke. Nach einem Ausfall im ersten Rennen liegen Merten/Silvester in der Tabelle aktuell auf Rang zwei. Ein weiterer Klassensieg in den zwei noch folgenden Rennen reicht, um am Ende des Jahres die Tabelle anzuführen und die Meisterschaft für sich zu entscheiden.
Stefan Aust und Urs Schild wurden im BMW 130i auf dem dritten Platz in ihrer Klasse abgewinkt. Von Platz sechs aus ins Rennen gestartet kämpfte sich das Duo über die Distanz von 3,5 Stunden bei den VLN-Serienwagen bis 3.000 ccm Hubraum nach vorne. Unter den Bonk-Piloten verbuchte lediglich Lutz Kögel einen Nuller. Nach einem technischen Defekt stellte der Kaiserslauterer seinen BMW M3 nach fünf Runden vorzeitig in der Box ab.












