Das Team Agon-Motorsport beendete den 38. ADAC Barbarossapreis, das siebte Rennen zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, auf dem fünften Platz in der Porsche-Cup-Klasse. Jörn Schmidt-Staade (Dülmen), Stefan Müller (Bovenden) und Michael Schaal (Stuttgart) fuhren in dem auf 3,5 Stunden angesetzten und damit kürzesten Rennen von Europas populärster Breitensportserie im „Shake & Go“-Porsche 22 Runden. Dabei büßte das Trio vor 24.000 Zuschauern rund um die 24,433 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife nach einer Feindberührung im Rennen eine Runde Rückstand auf die Klassensieger ein.
Nach dem Zeittraining am Samstagmorgen überwog noch die Freude. Bei schwierigen Witterungsbedingungen auf abtrocknender Strecke entschied sich das Hattinger Team zum richtigen Zeitpunkt für profillose Slicks und sicherte sich mit einer Rundenzeit von 9:45.553 Minuten den zweiten Startplatz. Teamchef und Fahrer Jörn Schmidt-Staade übernahm den ersten Rennabschnitt und konnte seine Position verteidigen. „Ein perfekter Start“, freute sich der LTU-Verkehrspilot. „Ich konnte gleich zu Beginn einige langsamere Fahrzeuge hinter mir lassen und habe schnell meinen Rhythmus gefunden.“ Für den zweiten Turn übernahm Stefan Müller den Porsche 911 GT3 Cup. Nach einer Kollision mit einem zu überrundenden Fahrzeug steuerte er dann allerdings bereits nach sechs Runden die Box an. „Der Fahrer hat mir zunächst Raum zum Überholen gelassen, um mich dann beim Einscheren hinten links am Rad zu treffen“, ärgerte sich Müller. Das Team verlor bei der anschließenden Reparatur wertvolle Zeit – ein Rückstand, den Schlussfahrer Michael Schaal nicht mehr wettmachen konnte. „Die Leistungsdichte in der Porsche-Cup-Klasse ist enorm“, so Schmidt-Staade. „Nach so einem Zwischenfall hat man kaum noch Chancen auf eine der vorderen Platzierungen.“ Der zweite „Shake & Go“-Porsche von Alexander Zinn (Essen), Klaus Hahn (Stuttgart) und Nico Unteregger (Düsseldorf) schied nach einer Kollision in der ersten Runde frühzeitig aus.
Bereits in zwei Wochen findet der achte Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt. Für das 30. DMV 250-Meilen-Rennen am 14. Oktober hat sich Agon-Motorsport einiges vorgenommen. „Wir haben in diesem Jahr schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass wir vom Speed her an der Spitze der Klasse fahren können“, so Schmidt-Staade. „Wir erwarten ein spannendes Rennen – und wenn nichts dazwischen kommt, auch eine gute Platzierung.“












