Freude und Trauer können manchmal recht nah beieinander liegen. Die Freude über den dritten Sieg in der Klasse SP5 auf BMW M3 E46 mischte sich für Teamchef Dieter Rövenich mit Trauer um den Tod von Sportwagenikone Erwin Kremer von Porsche Kremer Racing aus Köln. Der BMW von Bonnfinanz Motorsport fuhr aus diesem Grund unter Trauerflor und „Racing for Erwin“ Schriftzug auf der Motorhaube. Die Fahrerbesatzung Michael und Peter Bonk (Münster) sowie Oliver Rövenich (Merzenich) konnten sich in einem verregneten Zeittraining auf Platz vier in der Klasse behaupten. Im trockenen und kürzesten Rennen der Saison über 3,5 Stunden, liess Bonnfinanz Motorsport dagegen nichts anbrennen und übernahm bereits nach kürzester Zeit die Spitze. Der über 400 PS starke BMW M3 zog dabei unbeirrt seine Bahnen über die gesamte Distanz, selbst ein ABS-Ausfall konnte das Trio nicht mehr vom ersten Rang verdrängen.
Teamchef Dieter Rövenich nach dem Rennen: „Der Schritt vom E36 zum E46 bestätigt sich für uns auch im Laufe der Saison immer wieder. Im Zeittraining setzten wir erstmals auf Intermediates und trafen damit speziell bei den wechselnden Bedingungen die richtige Entscheidung. Auch die Umstellung des Teams auf das neue Fahrzeug hat astrein funktioniert. Zu aller Freude kommt natürlich auch die Trauer für einen Freund, wir haben den Sieg Erwin Kremer gewidmet. Es wäre für uns ein Traum in Erfüllung gegangen, wenn wir noch Mal zusammen mit ihm hätten Rennen bestreiten können. Leider bleibt es für immer ein Traum.“
Neben dem Sieg in der VLN hat das Team von Bonnfinanz Motorsport einen weiteren Nachwuchs-Meister in seinen Reihen. Der 12 Jahre alte Steven Winter bestritt erstmals die „Deutsche Meisterschaft zur Vredestein Trophy“ und siegte überlegen in der Kart-Klasse bis 200ccm auf einem 160ccm Rennkart.












